Stellungnahme MdL Heiko Kasseckert zu den Ereignissen in Hanau

„Mich erreichten die ersten Nachrichten über einen Anschlag in Hanau nach einem langen Plenumstag in Wiesbaden. Dem Entsetzen über eine solche Tat folgte die Angst um Familie und Freunde in Hanau. Nach der Erleichterung, dass niemand von ihnen betroffen ist, setzten der Schock und die Fassungslosigkeit über die Gewalt in der Mitte unserer Gesellschaft ein. Mir ist die Tat tief in die Glieder gefahren. Zeigt sie doch, dass Rechtsextremismus mitten unter uns sein kann, ohne dass wir es merken oder es vielleicht leichtfertig übersehen und nicht entschieden genug gegen jede Art von Hass und Hetze angehen. Den Rettungskräften muss sich ein schreckliches Bild gezeigt haben. Ihnen gilt mein besonderer Dank. Still nehme ich Anteil an dem Leid und der Trauer der Angehörigen und Verletzten. Sie begleiten meine Solidarität und unser aller Mitgefühl. Hass und Hetze, Extremismus und Gewalt sind wie ein Geschwür und dürfen keinen Platz in unserer Gesellschaft haben“.

„Oberbürgermeister Feldmann hat die größte und bedeutendste Messe aus der Stadt vertrieben“

Heiko Kasseckert, wirtschafts- und verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, zum Aus der IAA in Frankfurt:

„Wir bedauern sehr, dass die Internationale Automobilausstellung (IAA) nicht mehr in Frankfurt stattfinden wird. Gleichzeitig respektieren wir, dass der ausrichtende Verband der Automobilindustrie einen Neuanfang wagt. Nicht zuletzt bin ich davon überzeugt, dass Oberbürgermeister Peter Feldmann mit seiner überzogenen und deplatzierten Kritik die größte und bedeutendste Messe aus der Stadt Frankfurt vertrieben hat. Damit hat er dem Ansehen der Stadt, der hiesigen Wirtschaft und auch der Messegesellschaft, deren Aufsichtsratsvorsitzender er ist, massiv geschadet.“

Nidderauer Resolution zum Landesentwicklungsplan am Kern vorbei

Kasseckert: „Stadt diskutiert über veralteten Sachstand“

Der Struktur- und Bauausschuss der Stadt Nidderau hat Presseberichterstattungen zu Folge eine Resolution gegen den zur Fortschreibung vorgelegten hessischen Landesentwicklungsplan beschlossen. Gegenstand der Resolution sei einerseits die Forderung, dass Grundzentren auch zu Mittelzentren aufgestuft werden können, aber auch die Kritik, dass Mittelzentren zu Grundzentren herabgestuft werden sollen. Genau dieser Darstellung widerspricht der CDU-Landtagsabgeordnete Heiko Kasseckert, zuständig im Hessischen Landtag für das Thema Landesentwicklung.

Offenbar gehen die Verantwortlichen der Stadt hier von einem völlig falschen Sachstand der Diskussion aus. Das Land hatte zur Vorbereitung der Fortschreibung eine Expertenkommission einberufen, die im vergangenen Sommer ihren Bericht als Diskussionsgrundlage vorgestellt habe. In diesem Bericht wurden in der Tat Abstufungen von Mittelzentren vorgeschlagen, weil die Kommission davon ausgegangen ist, dass verschiedene zentralörtliche Funktionen oder Versorgungsbereiche nicht mehr in allen der rund 100 Mittelzentren in Hessen bestehen. Diese Vorschläge, berichtet Kasseckert, wurden von uns intensiv geprüft. Innerhalb der Regierungsfraktionen hat die CDU jedoch deutlich gemacht, dass wir eine differenzierte Betrachtung zwischen Ballungsraum und ländlichem Raum erwarten. Die Kommunen im Ballungsraum erfüllen auf engem Raum vielfach alle Kriterien für ein Mittelzentrum, häufig für mehr Einwohner als Mittelzentren im ländlichen Raum mit entsprechendem Versorgungsbereich, und sind für die europäische Metropolregion wichtig. Insofern wurden im Entwurf des Landesentwicklungsplanes die Mittelzentren im Verbandsgebiet des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain einer besonderen Betrachtung unterzogen und gestärkt. Für sie gilt, dass sie alle Kriterien und Angebote für Mittelzentren erfüllen müssen, ohne dass der fehlende Versorgungsbereich ein Ausschlusskriterium wäre. Aber auch für die wenigen Mittelzentren im ländlichen Raum, die von einer Abstufung bedroht waren, bedeutet der neue Landesentwicklungsplan nicht sogleich eine Änderung. Vielmehr wird über die Möglichkeit von Kooperationen, die auch vom Land finanziell gefördert werden, der Erhalt aller Mittelzentren angestrebt. „Das in der Nidderauer Resolution kritisierte Szenario ist also gar nicht Gegenstand des aktuellen Entwurfs für den Landesentwicklungsplan, der den Kommunen derzeit zur Offenlage zur Verfügung gestellt wird. Dies gilt auch für die Möglichkeiten der Aufstufung. Wie in der Vergangenheit sind auch in diesem Plan die Kriterien für die Mittelzentren klar definiert. Hier fehle es Nidderau beispielsweise an einer gymnasialen Oberstufe, um nur ein Kriterium zu nennen. Bei Erfüllung aller Kriterien oder der Kooperation mit anderen Kommunen, wodurch die Erfüllung gemeinsam möglich wäre, ist auch in Zukunft die Aufstufung von Mittelzentren möglich. Die Resolution geht auch hier am aktuellen Stand der Diskussion vorbei.

Kasseckert rät den Verantwortlichen in Nidderau, den aktuellen Plan genau zu studieren.
Insbesondere deshalb, weil Nidderau als Stadt im Verbandsgebiet des Regionalverbandes
unter die besondere Betrachtung der Ballungsraumkommunen falle. Nach einer Stärken- und Schwächenanalyse kann die Stadt strategisch entscheiden, wo sie Schwerpunkte setzt, um die Kriterien für ein Mittelzentren zu erreichen und damit Aussicht auf Erfolg eines Aufstufungsantrages zu haben. Die rein theoretische Diskussion und die Verabschiedung einer Resolution, zudem noch auf einer falschen Fakten- und Datengrundlage, wird dazu sicher nicht beitragen. Kasseckert kann gleichwohl die Interessen der Kommunen verstehen, weil seit der Neuordnung des kommunalen Finanzausgleiches die Einstufung im Zentralen-Orte-System auch wesentlich über die Höhe der kommunalen Zuschüsse durch das Land bestimmt ist. Für den Landesentwicklungsplan stehen aber die Themen Wohnflächen, Gewerbe, Infrastruktur, Freiraumschutz und Versorgungssicherheit im Fokus.

Kasseckert begrüßt Einigung bei Thermo Fisher

Bedeutung der Tarifpartnerschaften unterstrichen

Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Heiko Kasseckert, begrüßt den ausgehandelten Kompromiss zwischen Geschäftsführung des Selbolder Standorts des US-Technologieunternehmens Thermo Fisher und dem dortigen Betriebsrat. Es sei wichtig, so Kasseckert, dass nach nunmehr fast zwei Jahren wieder Ruhe und Planungssicherheit für Mitarbeiter und Unternehmen einkehren. Kasseckert hofft daher auf die Annahme des Kompromissvorschlages durch die IG-Metall-Mitglieder in der Belegschaft. Ihrem engagierten Eintreten und dem Widerstand gegen die Pläne der Geschäftsführung sei es zu verdanken, dass ein Teil der Arbeitsplätze weiter in Langenselbold bestehen bleibt und nicht nach Schottland oder Ungarn verlagert wird. Das zeige, so Kasseckert weiter, wie wichtig die Tarifpartnerschaften in unserer Wirtschaftsordnung sind. Gerade von ausländischen Investoren werde diese Bedeutung häufig unterschätzt oder übersehen. Er kritisierte in diesem Zusammenhang auch die lange Verfahrensdauer. Fast zwei Jahre waren die Mitarbeiter im Unklaren darüber, wo die Reise hinführt.

In unserer Wirtschaftsordnung gelte es natürlich auch, unternehmerische Entscheidungen zu akzeptieren. Diese müssten aber nachvollziehbar und sozial ausgewogen gestaltet werden. Gerade an diesem Punkt habe das Vorgehen des Unternehmens mit amerikanischen Wurzeln das notwendige Augenmaß und den Respekt vor unseren Sozialpartnerschaften vermissen lassen. Der Verlust von Arbeitsplätzen am Standort Langenselbold sei sehr bedauerlich. Andererseits müsse man auch anerkennen, dass Thermo Fisher (und seine Vorgänger) seit seiner Ansiedlung in Langenselbold um mehrere Hundert Arbeitsplätze angewachsen ist. „Für diejenigen, die ihren Arbeitsplatz nun verlieren, ist dies freilich nur ein schwacher Trost.“ Für die Politik sollten solche Unternehmensentscheidungen aber auch eine Signalwirkung haben und sensibilisieren. Man müsse genau hinschauen, was man dem Standort Deutschland noch weiter auflastet und zumuten kann. Kasseckert befürchtet, dass derartige Entwicklungen keine Einzelfälle bleiben. „Es ist schlichtweg eine Illusion, zu glauben, dass wir unser gesamtes Öko- und Wirtschaftssystem unter der Flagge des Klimawandels umbauen, ohne dass dies Auswirkungen auf die Realwirtschaft und damit konkret auf die Arbeitsplätze und Beschäftigungsbedingungen haben wird.“ Schon heute seien in der Chemie- und Automobilindustrie der Verlust mehrerer Tausend Arbeitsplätze zu beklagen. Erschwerend kommen immer weiter steigende Kosten für Transport und Energie hinzu. Wir dürfen uns daher der Verantwortung nicht entziehen, komplexe Fragen ganzheitlich zu diskutieren und auch Folgewirkungen bei den Entscheidungen zu berücksichtigen. Davon ungeachtet wünscht Kasseckert, dass nun Ruhe am Langenselbolder Standort von Thermo Fisher einziehen kann.

 

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Heiko Kasseckert
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1 Mio. Euro vom Land für Lindenau-Bad

Kasseckert freut sich über die Förderung

Gerade noch rechtzeitig vor Weihnachten und dem Jahresende kommen für die Stadt Hanau gute Nachrichten aus Wiesbaden. Die Post vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport informiert die Verwaltung über die Bewilligung von einer Million Euro aus dem Schwimmbad-Investitions- und Modernisierungsprogramms.

Konkret geht es dabei um Fördermittel für die Sanierung des Beckenumgangs und die Wasseraufbereitung im Großauheimer Lindenau-Bad. Das Hallen- und Freibad, das mittlerweile in die Jahre gekommen ist und mitten im Grünen liegt, wird von Grund auf für viele Millionen saniert. Dabei beträgt der Anteil des Landes immerhin ca. 26 % der zuwendungsfähigen Kosten. Die Summe wird dringend benötigt, zumal nach der Sanierung des Lindenau-Bades auch die Modernisierung des Heinrich-Fischer-Bades geplant ist. Von den Baumaßnahmen sind die Schwimmhalle, das Foyer, das Bistro und die Umkleideräume betroffen. Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass das Schwimmbad im Sommer 2021 geschlossen bleibt, da die Bauarbeiten voraussichtlich von November 2020 bis April 2022 andauern werden. „Kein Grund, traurig zu sein“, erklärt der Hanauer Landtagsabgeordnete Heiko Kasseckert (CDU), „denn danach wird das Bad in neuem Glanz erstrahlen, damit sich die vielen Besucher wohlfühlen.“ Er sieht die Sanierungsmaßnahme als enorm wichtig an, damit nicht nur die Badegäste aus der Region, sondern auch der Schul- und Vereinssport weiterhin von attraktiven und modernen Schwimmstätten profitieren können.

 

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Wichtiger Schritt für Hanaus Kreisfreiheit

Kasseckert: Bewusste HGO-Änderung zur Einwohnergrenze

In wenigen Monaten wird Hanau die 100.000-Einwohner-Marke überschreiten und damit Hessens kleinste Großstadt werden. Das Wachstum der Stadt, ihre Lage im Ballungsraum und die Prognosen für die Zukunft machen den Wunsch nach Kreisfreiheit nachvollziehbar. Der Kreistag hat dem Wunsch der Brüder-Grimm-Stadt nun mit breiter Mehrheit zugestimmt. Ein wichtiger Schritt in Richtung Kreisfreiheit, wenn auch noch keine endgültige Entscheidung. Stadt und Landkreis sind nun gefordert, offene Fragen mit dem Ziel zu klären, dass die übrigen Kommunen des Kreises nicht finanziell belastet werden, was auch für den kommunalen Finanzausgleich auf Landesebene gilt. „Das alles sind lösbare Themen, und ich bin davon überzeugt, dass es für Hanau der richtige Schritt ist“, macht Kasseckert seine Position deutlich. Denn natürlich sind die Anforderungen in Brachttal oder Sinntal andere als in Hanau. Stadt und Landkreis haben sich unterschiedlich entwickelt, haben unterschiedliche Fragen zu lösen, sind aber als selbstständige Gebietskörperschaften stark und leistungsfähig, und können deshalb zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Anlass für den Weg in die Kreisfreiheit war das bevorstehende Überschreiten der 100.000-Einwohner-Grenze, das in den nächsten Monaten erwartet wird. Bei der Gebietsreform 1974 wurden Städte mit über 100.000 Einwohner automatisch kreisfrei. Aktuell gibt es in der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) dazu aber keine Regelung, berichtet Kasseckert. Mit den Plänen für die Kreisfreiheit wurden deshalb auch Befürchtungen laut, es könnte ein Domino-Effekt bei anderen Städten eintreten. Genau dieses wird mit der aktuell geplanten Neuregelung geklärt. Städte unter 100.000 Einwohner müssen weiterhin kreisangehörig bleiben und haben keinen Anspruch auf Kreisfreiheit. Damit entstehen absehbar keine weiteren Nachahmungseffekte, weil die nächsten größeren hessischen Städte weit von dieser Marke entfernt sind, unterstreicht der Hanauer Landtagsabgeordnete. Gleichzeitig wird deutlich, dass das Hanauer Anliegen grundsätzlich in die Systematik der Landesentwicklung passt und mit der Größe auch ein Bedeutungszuwachs einhergeht, der strukturelle Anpassungen erfordert.

Offen bleibt für Kasseckert der weitere Zeitplan. Den Grund für den nun entstandenen Zeitdruck sieht er in der langen Vorlaufzeit des Kreises. Dieser hatte mit der Erstellung eines Gutachtens den Beratungs- und Verhandlungsprozess um mehrere Monate verzögert. Im Ergebnis hat das Gutachten aber außer Kosten von rund 100.000 Euro wenig bis nichts Neues gebracht. Die jetzt zu klärenden Fragen lagen schon vor einem Jahr auf dem Tisch, sagt Kasseckert. Mit dem angestrebten Kreisaustritt zum 01.04.2021 wird es sportlich. Aus seiner Sicht sei dies aber nicht die entscheidende Frage. Wenn alle anderen Punkte geklärt sind, findet sich auch ein geordnetes Szenario für einen ordentlichen Übergang zur Kreisfreiheit. Betrachtet man die bereits angeschobenen Entwicklungen in Hanau, wird klar, dass der Wachstumsprozess weiter voranschreitet und nicht aufzuhalten ist.

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Wichtiger Schritt für Hanaus Kreisfreiheit

Kasseckert: Bewusste HGO-Änderung zur Einwohnergrenze

In wenigen Monaten wird Hanau die 100.000-Einwohner-Marke überschreiten und damit Hessens kleinste Großstadt werden. Das Wachstum der Stadt, ihre Lage im Ballungsraum und die Prognosen für die Zukunft machen den Wunsch nach Kreisfreiheit nachvollziehbar. Der Kreistag hat dem Wunsch der Brüder-Grimm-Stadt nun mit breiter Mehrheit zugestimmt. Ein wichtiger Schritt in Richtung Kreisfreiheit, wenn auch noch keine endgültige Entscheidung. Stadt und Landkreis sind nun gefordert, offene Fragen mit dem Ziel zu klären, dass die übrigen Kommunen des Kreises nicht finanziell belastet werden, was auch für den kommunalen Finanzausgleich auf Landesebene gilt. „Das alles sind lösbare Themen, und ich bin davon überzeugt, dass es für Hanau der richtige Schritt ist“, macht Kasseckert seine Position deutlich. Denn natürlich sind die Anforderungen in Brachttal oder Sinntal andere als in Hanau. Stadt und Landkreis haben sich unterschiedlich entwickelt, haben unterschiedliche Fragen zu lösen, sind aber als selbstständige Gebietskörperschaften stark und leistungsfähig, und können deshalb zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Anlass für den Weg in die Kreisfreiheit war das bevorstehende Überschreiten der 100.000-Einwohner-Grenze, das in den nächsten Monaten erwartet wird. Bei der Gebietsreform 1974 wurden Städte mit über 100.000 Einwohner automatisch kreisfrei. Aktuell gibt es in der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) dazu aber keine Regelung, berichtet Kasseckert. Mit den Plänen für die Kreisfreiheit wurden deshalb auch Befürchtungen laut, es könnte ein Domino-Effekt bei anderen Städten eintreten. Genau dieses wird mit der aktuell geplanten Neuregelung geklärt. Städte unter 100.000 Einwohner müssen weiterhin kreisangehörig bleiben und haben keinen Anspruch auf Kreisfreiheit. Damit entstehen absehbar keine weiteren Nachahmungseffekte, weil die nächsten größeren hessischen Städte weit von dieser Marke entfernt sind, unterstreicht der Hanauer Landtagsabgeordnete. Gleichzeitig wird deutlich, dass das Hanauer Anliegen grundsätzlich in die Systematik der Landesentwicklung passt und mit der Größe auch ein Bedeutungszuwachs einhergeht, der strukturelle Anpassungen erfordert.

Offen bleibt für Kasseckert der weitere Zeitplan. Den Grund für den nun entstandenen Zeitdruck sieht er in der langen Vorlaufzeit des Kreises. Dieser hatte mit der Erstellung eines Gutachtens den Beratungs- und Verhandlungsprozess um mehrere Monate verzögert. Im Ergebnis hat das Gutachten aber außer Kosten von rund 100.000 Euro wenig bis nichts Neues gebracht. Die jetzt zu klärenden Fragen lagen schon vor einem Jahr auf dem Tisch, sagt Kasseckert. Mit dem angestrebten Kreisaustritt zum 01.04.2021 wird es sportlich. Aus seiner Sicht sei dies aber nicht die entscheidende Frage. Wenn alle anderen Punkte geklärt sind, findet sich auch ein geordnetes Szenario für einen ordentlichen Übergang zur Kreisfreiheit. Betrachtet man die bereits angeschobenen Entwicklungen in Hanau, wird klar, dass der Wachstumsprozess weiter voranschreitet und nicht aufzuhalten ist.

 

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HBO-Änderung stärkt hessischen Mobilfunkausbau und beschleunigt Schaffung von Wohnraum

  • Schneller Wohnraum schaffen durch Typengenehmigungen
  • Errichtung von Mobilfunkmasten durch Freistellungen und geringere Abstandsflächen im Außenbereich erleichtern

Der Hessische Landtag hat gestern den Entwurf für eine konzentrierte Änderung der Hessischen Bauordnung diskutiert. Sie umfasst zum einen die Wiedereinführung der Typengenehmigung, um Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und so zügiger Wohnraum schaffen zu können. Zum anderen soll die Errichtung von Mobilfunkmasten erleichtert werden, um schneller die Netzabdeckung in Hessen ausweiten zu können.
Der baupolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Heiko Kasseckert, erklärte dazu:

„Hessen benötigt möglichst schnell mehr bezahlbaren Wohnraum. Daher prüfen wir jede Möglichkeit, um auch den rechtlichen Rahmen für die Schaffung von Wohnraum zu vereinfachen. Einen Beitrag zu einer beschleunigten Schaffung von Wohnraum kann aus unserer Sicht im seriellen und modularen Bauen liegen. Auf diese Weise wollen wir über die schon vorhandenen Möglichkeiten für ein vereinfachtes Baugenehmigungsverfahren und der Genehmigungsfreistellung hinausgehen.

Auf Antrag soll es zukünftig möglich sein, für bauliche Anlagen, die in derselben Ausführung an mehreren Stellen errichtet werden sollen, eine Typengenehmigung erteilt werden kann. Zwar müssen weiterhin die Anforderungen des jeweils geplanten Standortes erfüllt werden, z. B. mit Blick auf den Brandschutz oder umweltrechtliche Anforderungen.

Dennoch wollen wir auch diese Möglichkeit zukünftig anbieten, um Baugenehmigungsverfahren zu beschleunigen und Kosten einzusparen. Die Verfahren sollen beim Regierungspräsidium Darmstadt konzentriert werden. Ob die Nachfrage danach so groß sein wird, wie es die Wohnungswirtschaft einschätzt, kann sich dann in der Praxis zeigen. Diese kleineren Änderungen der HBO werden weitere Schritte hin zu mehr Praxisnähe und einem beschleunigten Bauen sein. Die nun anstehende Anhörung im Wirtschaftsausschuss des Landtages wird hierfür sicherlich weitere wertvolle Anregungen erbringen und unseren Kurs bestätigen.“

Der digitalpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Hartmut Honka, ergänzt: „Im Hessischen Mobilfunkpakt hat sich die Landesregierung verpflichtet, am Ausbau des Mobilfunknetzes sowie der Umsetzung des 5G-Standards mitzuwirken. Der gestern eingebrachte Gesetzentwurf zur Änderung der Hessischen Bauordnung ist ein wichtiger Schritt, um Hemmnisse und Hürden bei Verfahren zum Mobilfunkausbau abzubauen. Um die Auswahl an potentiell nutzbaren Standorten zu erhöhen, soll die Tiefe der Abstandsflächen bei Antennenanlagen im Außenbereich auf 0,2 H reduziert werden. Unser Gesetzentwurf sieht weiter vor, dass der Tatbestand der Genehmigungsfreistellung für Antennenanlagen von zehn Meter auf 15 Meter Masthöhe erweitert wird, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Damit entfällt der bürokratische Aufwand für die bisher benötigte Baugenehmigung von Funkmasten über zehn Metern Höhe.

Unser Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen zügig flächendeckend eine noch leistungsfähigere Mobilfunkinfrastruktur zur Verfügung zu stellen. Durch die geplanten Änderung schlagen wir quasi zwei Fliegen mit einer Klappe: Wir ermöglichen zügigere und entbürokratisierte Genehmigungsverfahren, die den Mobilfunkausbau in großen Schritten voranbringen und leisten mit der Typengenehmigung einen wichtigen Beitrag zur beschleunigten Schaffung von Wohnraum.“

 

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Landesgeld für Hanauer Vereine

Kasseckert stellt Bedeutung des Sports heraus

Mit Zuschüssen der Hessischen Landesregierung werden erneut zwei Hanauer Vereine unterstützt, teilt der CDU-Landtagsabgeordnete, Heiko Kasseckert, mit. Das Hessische Ministerium des Innern und für Sport informierte den Turn- und Sportverein 1860 Hanau e. V. und den 1. Hanauer Schwimmverein 1912 e. V. über die bewilligten Landesmittel. Heiko Kasseckert freut sich sehr über die Gewährung der Fördermittel, die jeweils circa ein Viertel der Gesamtkosten abdecken und maßgeblich zur Weiterführung der Vereinsarbeit in beiden Vereinen beitragen.

Der Hanauer Schwimmverein hatte die Geldmittel beim Land Hessen beantragt, um umfangreiche Sanierungsarbeiten am Vereinsgebäude durchzuführen. Neben dem kompletten Austausch des Daches und dem Bau einer Drainage an der Wetterseite werden eine Be- und Entlüftungsanlage des Innenraums installiert und der Zugang zum Gebäude befestigt. Für diese Maßnahmen in Höhe von rund 15.000,- € zuwendungsfähigen Kosten stellt die Hessische Landesregierung 3.500 € Festbeitragsfinanzierung zur Verfügung.

Über die Summe von sogar 10.000 € kann sich der Turn- und Sportverein 1860 Hanau freuen. Hier wurden die Fördermittel für den kompletten Austausch der Gasheizung mit Anlagenverteilung beantragt und nun bewilligt.
„Die Bedeutung der Sportvereine für unsere Gesellschaft kann nicht hoch genug bewertet werden. Die überwiegend ehrenamtlich erbrachten Leistungen verdienen höchste Wertschätzung“, so der heimische Landtagsabgeordnete. Das Land Hessen unterstützt den Bau bzw. die Sanierung von Sportstätten mit unterschiedlichen Förderprogrammen, um die vielen freiwillig geleisteten Stunden der ehrenamtlichen Helfer und die aufgewendeten Eigenmittel anzuerkennen und eine Weiterführung der Vereinsarbeit zu gewährleisten.

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80.000 Euro Landesförderung für den FC Germania Großkrotzenburg

Heiko Kasseckert und Max Schad freuen sich über gute Nachricht aus Wiesbaden

Über einen Zuschuss in Höhe von 80.000 Euro aus dem Förderprogramm „Vereinseigener Sportstättenbau“ des Landes Hessen freut sich der FC Germania Großkrotzenburg. Das Geld soll für die Verlegung des Rasenplatzes verwendet werden. Ein entsprechender Zuwendungsbescheid wurde durch einen Vertreter des Ministeriums des Inneren und für Sport an den Verein übergeben, wie Landtagsabgeordneter Heiko Kasseckert mitteilt.

Gemeinsam mit seinem Landtagskollegen Max Schad, der auch Fraktionsvorsitzender der CDU in der Großkrotzenburger Gemeindevertretung ist, hebt Kasseckert hervor, dass es sich nach dem Landeszuschuss in Höhe von ebenfalls 80.000 Euro an den Turnverein Großkrotzenburg um die zweite große Finanzspritze aus Wiesbaden für die heimischen Vereine in kürzester Zeit handelt.

„Mit der Unterstützung der örtlichen Vereine fördert die Landesregierung die ehrenamtliche Arbeit, die in den Kommunen geleistet wird. Die Sportvereine sind hier Vorreiter und gerade im Bereich der Jugend- und Integrationsarbeit unverzichtbar. Umso wichtiger ist es, dass dieses Engagement nicht nur in Sonntagsreden, sondern auch in Form von finanzieller Hilfen durch die Politik Anerkennung findet“, schreiben Kasseckert und Schad in einer gemeinsamen Pressemitteilung.