Bundestag gibt 29 Millionen Euro für Bahnstrecke Hanau – Gelnhausen frei

Katja Leikert und Peter Tauber: Kernforderungen der Region werden umgesetzt

Der Deutsche Bundestag hat am Mittwoch 29 Millionen Euro für den Aus-/Neubau der Bahnstrecke Hanau – Gelnhausen freigegeben. Besonders freuen sich die beiden CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Katja Leikert und Dr. Peter Tauber, dass damit die drei Kernforderungen der Region – Lärmschutz auf dem Niveau von Neubauten entlang der gesamten Strecke, Barrierefreiheit an allen Verkehrsstationen zwischen Hanau und Gelnhausen sowie keine zusätzlichen Kosten für die betroffenen Städte und Gemeinden – erfüllt werden.

Gemeinsam mit der Kreisspitze hatten sich die heimischen Bundestagsabgeordneten der GroKo für die Umsetzung der Ergebnisse aus dem Dialogforum der Deutschen Bahn eingesetzt. Einen besonderen Dank richten Leikert und Tauber an die zuständigen Haushalts- und Verkehrspolitiker, die das Anliegen ebenfalls unterstützt haben.

Der Beschluss im Überblick: Investitionen in Höhe von 5 Millionen Euro sollen für ein hohes Lärmschutzniveau an der gesamten Strecke – über das gesetzlich vorgeschriebene Niveau hinaus – sorgen. Weitere 5 Millionen Euro sind für die optische Gestaltung der Lärmschutzwände vorgesehen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass das Land Hessen sich mit mindestens der gleichen Summe beteiligt. Weitere 17,6 Millionen Euro fließen in den barrierefreien Ausbau aller Stationen. 1,4 Millionen Euro sind für die Videoüberwachung der Stationen vorgesehen.

Positives mitten in der Krise: Spendenbereitschaft ist gestiegen

Katja Leikert, Heiko Kasseckert und Joachim Stamm informieren sich bei der Hanauer Tafel

Auch die Hanauer Tafel spürt die Auswirkungen der Corona-Krise – im positiven, wie im negativen Sinne, wie  Gordana Kapetanic und Annette Geier-Neugebauer vom Leitungsteam der Einrichtung sowie Jörg Mair (stellvertretender Geschäftsführer der Stiftung Lichtblick) bei einem gemeinsamen Besuch der CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Katja Leikert, des Hanauer Landtagsabgeordneten Heiko Kasseckert sowie des örtlichen CDU-Vorsitzenden Joachim Stamm berichteten.

Da ein großer Teil der ehrenamtlichen Helfer der Risikogruppe angehört, konnten viele Aktive nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie von einem auf den anderen Tag nicht mehr vor Ort mitanpacken. Aufgrund der Abstands- und Hygieneregeln können zudem nicht mehr so viele Menschen gleichzeitig die Ausgabestelle betreten; daher bilden sich vor dem Laden teilweise längere Warteschlangen. 

Trotz aller Widrigkeiten nimmt das Team aber auch positive Erkenntnisse aus den vergangenen Wochen mit. So sei die Spendenbereitschaft in der Corona-Zeit sogar angestiegen; viele Privatpersonen hätten in Form von Lebensmittel-, aber auch Maskenspenden angeboten zu helfen. Auch Restaurantinhaber, die ihre Lokale kurzfristig schließen mussten, haben Lebensmittel vorbeigebracht. Der Ausfall der ehrenamtlichen Helfer konnte durch das beherzte Einspringen von Mitarbeitern des Main-Kinzig-Kreises und der Stadt Hanau kompensiert werden.

Die Hanauer Tafel wird durch die Stiftung „Lichtblick“ der Evangelischen Marienkirchengemeinde betrieben und wurde 1992 ursprünglich als Wohnungslosenhilfe gegründet. 1999 kam dann auch die Hanauer Tafel hinzu.  Zunächst erfolgte die Lebensmittelausgabe an einem, mittlerweile an drei Tagen in der Woche. Insgesamt sind aktuell 650 Tafelausweise für ca. 2.000 Menschen in Hanau und der Region, überwiegend aus dem Altkreis Hanau, ausgegeben. Die Tafel finanziert sich durch Zuschüsse der Stadt und sonst ausschließlich durch Spenden. Jeder „Einkauf“ kostet symbolisch 2 Euro pro Person. Für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr werden die Lebensmittel kostenfrei ausgegeben.

Die hessische Landesregierung unterstützt die Arbeit der Tafeln aktuell mit einem Soforthilfeprogramm in Höhe von insgesamt bis zu 1,25 Millionen Euro zur Deckung der Betriebskosten. Eine im konkreten Fall überlebenswichtige Unterstützung, damit die wertvolle Arbeit der rund 60 Tafeln in Hessen auch in der Krise fortgeführt werden kann.

Deutschland-Takt: Leikert, Kasseckert und Schad kämpfen für bessere Anbindung des Hanauer Bahnhofs

Bundes- und Landtagsabgeordnete schreiben an Verkehrsminister und Bahn

Mit dem „Deutschland-Takt“ soll das Reisen mit der Bahn schneller werden. Nah- und Fernverkehr, Bahn und Bus sollen deutschlandweit aufeinander abgestimmt werden, damit man ohne große Wartezeiten und viele Umstiege durchs Land reisen kann. Alle 30 Minuten soll auf den Hauptachsen ein Zug fahren. Bis zum Jahr 2030 soll der Deutschland-Takt schrittweise realisiert werden. Die Planungen laufen bereits; Ende Mai soll der dritte und finale Gutachterentwurf für den Deutschland-Takt beschlossen werden. Im Main-Kinzig-Kreis ist Hanau der einzige ICE-Haltepunkt. Vorgesehen ist derzeit, dass von den zehn Fernverkehrslinien, die durch den Hanauer Hauptbahnhof laufen, lediglich drei im Zweistundentakt in der Brüder-Grimm-Stadt Station machen sollen – zu wenig, finden die CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert sowie ihre Landtagskollegen für den westlichen Main-Kinzig-Kreis, Heiko Kasseckert und Max Schad. Ausdrücklich unterstützen die CDU-Abgeordneten daher die Forderung des Main-Kinzig-Kreises, der Stadt Hanau sowie der IHK, die sich für den Halt von mehr und attraktiveren Fernverkehrslinien in Hanau einsetzen.

In einem gemeinsamen Brief an das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie an den Vorstand der Deutschen Bahn fordern Leikert, Kasseckert und Schad eine Überarbeitung der bisherigen Pläne. „Seit Jahren machen wir uns für den Bau der Nordmainischen S-Bahn sowie den Aus-/Neubau der Bahnstrecke Hanau – Gelnhausen/Fulda stark. Beide Projekte bringen langfristig Vorteile, aber – gerade während der Bauzeit – auch erhebliche Einschränkungen für die Menschen in der Region mit sich. Aus unserer Sicht muss es daher eine Selbstverständlichkeit sein, dass die Bürgerinnen und Bürger des Main-Kinzig-Kreises in Zukunft von einer verbesserten Infrastruktur profitieren. Die Einführung des Deutschland-Takts kann eine große Chance für Hanau sein. Deswegen ist es notwendig, die bisherigen Pläne noch einmal einer genauen Prüfung zu unterziehen.“ 

Die Bundes- und Landespolitiker wollen für den Standort Hanau als attraktiven Haltepunkt kämpfen: „Nach der Taktausdünnung im Zuge der NBS München – Berlin hat Hanau jetzt eine Kompensation verdient. Die angekündigte barrierefreie Gestaltung der Bahnhöfe zwischen Hanau und Gelnhausen zeigt, dass sich gemeinsamer Einsatz – auch parteiübergreifend – lohnt“, so Leikert, Kasseckert und Schad.

Gemeinsamer Erfolg für den MKK: Lärmschutz und Barrierefreiheit an den Bahnhöfen

ABS Hanau – Gelnhausen: 3 Kernforderungen aus der Region sollen umgesetzt werden

Der Ausbau des dritten und vierten Gleises zwischen Hanau und Gelnhausen ist ein wichtiges Teilprojekt im Rahmen des Aus-/Neubaus der Bahnstrecke Hanau – Fulda. Für den Main-Kinzig-Kreis haben die Bauarbeiten gravierende Konsequenzen – schließlich betrifft der durch den zusätzlichen Zugverkehr erzeugte Lärm rund 40.000 Bürgerinnen und Bürger im Kinzigtal. Um die Problematik deutlich zu machen, hatten die heimischen Bundestagsabgeordneten Dr. Katja Leikert (CDU), Bettina Müller (SPD), Dr. Peter Tauber (CDU) und Dr. Sascha Raabe (SPD) die Ergebnisse aus dem Dialogforum der Deutschen Bahn bei einem Termin mit Haushalts- und Verkehrspolitikern von CDU und SPD vorgetragen. Auch die Kreisspitze, bestehend aus Landrat Thorsten Stolz, der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler (beide SPD) und dem Kreisbeigeordneten Winfried Ottmann (CDU), war dafür eigens nach Berlin gereist, um den Forderungen aus der Region Nachdruck zu verleihen. 

Schon unmittelbar nach dem Gespräch hatten sich die Vertreter aus dem Main-Kinzig-Kreis optimistisch gezeigt, dass die drei Kernforderungen – Lärmschutz auf dem Niveau von Neubauten entlang der gesamten Strecke, Barrierefreiheit an allen Verkehrsstationen zwischen Hanau und Gelnhausen sowie keine zusätzlichen Kosten für die betroffenen Städte und Gemeinden – erfüllt werden. Dieser Eindruck verfestigt sich nun: Wie Leikert, Müller, Raabe und Tauber berichten, wird der Bundestag in einer der nächsten Sitzungswochen über einen entsprechenden Antrag der Regierungskoalition abstimmen. 

Demnach wird der Bund voraussichtlich bis zu 5 Millionen Euro im Bereich des zusätzlichen Lärmschutzes übernehmen. Weitere 5 Millionen Euro sollen nach dem Willen der Koalitionspartner für die Gestaltung der Lärmschutzwände zur Verfügung gestellt werden. Die weiteren ermittelten Kosten können zum Beispiel vom Land Hessen im Rahmen einer Finanzierungsvereinbarung mit dem Bund und der DB Netz AG übernommen werden. Der Bund würde zudem bis zu 21 Millionen Euro für den Ausbau der Barrierefreiheit zur Verfügung stellen; ebenfalls vorgesehen ist die Installation von Video-Überwachungsanlagen an allen Haltepunkten. Die dritte Kernforderung wurde mit der Änderung des Eisenbahnkreuzungsgesetzes bereits umgesetzt, sodass die Kommunen bei Eisenbahnkreuzungsmaßnahmen von der Fi­nanzierung ihres Kostenanteils nun befreit werden.

Die Groko-Politiker aus dem Main-Kinzig-Kreis begrüßen die Ankündigung aus Berlin und heben noch einmal hervor, dass die Erfüllung der drei Kernforderungen für die Akzeptanz des Großbauprojekts in der Bevölkerung unabdingbar sei. Im Rahmen der Parlamentarischen Befassung habe der Gesetzgeber eine Möglichkeit geschaffen, um im Einzelfall im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel einen besonderen – über das gesetzliche Maß hinausgehenden – Schutz von Anwohnern und Umwelt zu erreichen. Diese Neuerung komme nun zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger im Main-Kinzig-Kreis zum Tragen.

Im Schatten von Corona: Zwei Monate nach dem Anschlag von Hanau

Dr. Katja Leikert zu Gast in der Hanauer Ahmadiyya-Gemeinde

Gerade einmal zwei Monate ist es her, dass ein rassistischer Anschlag mit zehn Toten Hanau erschüttert hat. Durch den Ausbruch der Corona-Pandemie ist das Thema und die Frage, was dieses katastrophale Ereignis für die Menschen vor Ort – mit oder ohne Migrationshintergrund – bedeutet, sehr schnell aus den Schlagzeilen und der öffentlichen Diskussion verschwunden. Dabei sei gerade jetzt der Dialog besonders wichtig, findet die Hanauer Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert. Umso mehr freute sich die CDU-Politikerin über die Einladung der örtlichen Ahmadiyya-Gemeinde zu einem Gespräch, das jetzt – Corona-konform mit entsprechendem Sicherheitsabstand – in der 2015 eröffneten Bait-ul-Wahid Moschee im Hanauer Hafen stattfand. 

Auch dort ruht das Gemeindeleben derzeit, was aber von den Gläubigen verstanden und akzeptiert werde, so die Vertreter der Ahmadiyya-Gemeinde. Mit  Nawid Ahmad (Landesbeauftragter AMJ Hessen), Wahaj Bin Sajid (Abteilung Externe Angelegenheiten), Janjua Husney Ahmad (Präsident Lokalgemeinde Hanau), Adnan Mustafa (Öffentlichkeitsbeauftragter AMJ Hanau) und Gemeindemitglied Adil Tahir tauschte sich Leikert ausführlich über die Rolle von Muslimen in der Gesellschaft, das Wiedererstarken des Rechtsextremismus sowie das Zusammenleben in einer Stadt wie Hanau, mit Bürgerinnen und Bürgern aus vielen verschiedenen Nationen, aus. 

Auch die Mitglieder der Ahmadiyya-Gemeinde sehen sich mit Alltagsrassismus konfrontiert. Allerdings werden aus ihrer Sicht häufig negative Ereignisse, aber zu selten die positiven Aspekte einer multikulturellen Gesellschaft in den Fokus gerückt. Einig waren sich alle Beteiligten, dass das Thema Bildung ein wichtiger Schlüssel zur Integration ist. Die Ahmadiyya-Gemeinde sieht sich nicht in der Opferrolle, sondern will das gesellschaftliche Leben vor Ort aktiv mitgestalten. Darum sucht sie regelmäßig Kontakt zu Parteien und Entscheidungsträgern. Gemeinsam mit Vertretern der Politik werben die Gemeindemitglieder für ein friedliches Zusammenleben und wollen im Kampf gegen den aufkeimenden Rechtsradikalismus sensibilisieren. Katja Leikert bedankte sich für das offene und vertrauensvolle Gespräch und sagte bei Fragen oder Problemen auch künftig ihre Unterstützung zu.

CDU zu Digitalisierung der Schulen: Main-Kinzig-Kreis hat seine Hausaufgaben gemacht

Fast 100 Prozent aller Schulen sind mit Office365-Paketen ausgestattet

„Der Main-Kinzig-Kreis als Schulträger hat seine Hausaufgaben gemacht. 91 von 98 Schulen in Trägerschaft des Kreises sind mittlerweile mit Office365-Paketen versorgt; viele Schulen nutzen das Angebot bereits seit Jahren“, konstatiert die Vorsitzende der CDU Main-Kinzig, Dr. Katja Leikert. In der Debatte um E-Learning und Homeschooling-Angebote könne man auf einem soliden Fundament mit einer exzellent ausgebauten Infrastruktur aufbauen. Alle Schulen im Main-Kinzig-Kreis seien im Zuge des Breitbandausbaus an das schnelle Glasfasernetz angeschlossen worden – die Grundvoraussetzung dafür, dass die Digitalisierung im Schulalltag sinnvoll Einzug halten kann.

Wie der Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Winfried Ottmann berichtet, werden bereits seit geraumer Zeit Software-Schulungen für Lehrer über die Bildungspartner Main-Kinzig angeboten. Damit soll ein professioneller und effizienter Einsatz der neuen E-Learning-Angebote sichergestellt werden. Die Resonanz sei riesig; alle Schulungen seien ausgebucht gewesen. Weitere Angebote seien in Planung.

Während der überwiegende Teil der Grundschulen das Office-Paket für die Kommunikation der Lehrerinnen und Lehrer untereinander nutze – beispielsweise in Form von Video-Konferenzen über Microsoft Teams – erfolge in vielen weiterführenden Schulen auch die Kommunikation mit den Schülerinnen und Schülern mittlerweile auf diesem Weg. Die Schulschließungen der vergangenen Wochen hätten diese Entwicklung beschleunigt und dem Thema E-Learning im Zuge der Homeschooling-Debatte einen starken Schub verliehen.

Finanziert wird der Ausbau unter anderem aus dem Digitalpakt Schule. 5 Milliarden Euro stellt der Bund dafür in den kommenden 5 Jahren zur Verfügung; hinzu kommt ein Eigenanteil der Länder sowie der Schulträger. Allein 100 Millionen Euro sollen kurzfristig in den Auf- und Ausbau von Online-Lernplattformen fließen. Ganz aktuell hat der Koalitionsausschuss von CDU/CSU und SPD in Berlin darüber hinaus in dieser Woche beschlossen, Schulen und Schüler beim digitalen Unterricht zu Hause mit 500 Millionen Euro zu unterstützen. Mit einem Sofortausstattungsprogramm sollen die Schulen in die Lage versetzt werden, bedürftigen Schülern einen Zuschuss von 150 Euro für die Anschaffung entsprechender Geräte zu gewähren. Darüber hinaus soll die Ausstattung der Schulen gefördert werden, die für die Erstellung professioneller online-Lehrangebote erforderlich ist.

„Die CDU Main-Kinzig wird sich für die weitere Digitalisierung der Schulen und den Ausbau von E-Learning-Angeboten einsetzen. Viele Schulen in der Region zeigen bereits beispielhaft, wie sinnvoll sich Online-Angebote in die Schulverwaltung, aber auch in den Unterricht integrieren lassen. Bei den Schülerinnen und Schülern kommt diese neue Art des Lernens gut an und auch für Krisensituationen wie die aktuelle Corona-Pandemie sind wir damit gut gewappnet. So entsteht eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten“, so Katja Leikert. Großen Anteil an dieser Entwicklung habe Winfried Ottmann, der das Thema konsequent vorantreibe. „Ohne politischen Willen wäre die bisherige Entwicklung in dieser Form nicht möglich gewesen“, betont die CDU-Kreisvorsitzende.

Braun und Leikert wollen für Bruchköbel parteiübergreifend zusammenarbeiten

Bundestagsabgeordnete stattet der neuen Bürgermeisterin einen Antrittsbesuch ab

Seit 1. April ist Sylvia Braun nun auch offiziell Bürgermeisterin von Bruchköbel. Aus diesem Anlass stattete Dr. Katja Leikert als örtliche Bundestagsabgeordnete der neuen Rathauschefin einen Antrittsbesuch ab. Neben einem Blumenstrauß hatte Leikert dabei auch etwas Süßes aus dem Bruchköbler Schokolädchen mit im Gepäck – ein wenig Nervennahrung, denn angesichts der aktuellen Corona-Krise verläuft der Start ins neue Amt für Sylvia Braun unter ganz besonderen Umständen. 

Die beiden Politikerinnen, die sich bereits seit vielen Jahren aus der Stadtpolitik kennen, vereinbarten parteiübergreifend eine enge Zusammenarbeit zum Wohle der Bruchköbler Bürgerinnen und Bürger. Das Thema familienfreundliche Stadt mit passgenauen Angeboten in der U3- und Grundschulbetreuung, steht dabei für beide ebenso wie die Stadtentwicklung rund um den Bau der „Neuen Mitte“ auf der politischen Agenda weit oben. 

„Bei all diesen Themen ist eine gute Vernetzung von der Kommune über den Kreis bis hin zu Land und Bund sehr wichtig. Gerne will ich Sylvia Braun daher bei ihrer künftigen Arbeit unterstützen“, betonte Leikert. Für die neue Aufgabe wünscht Leikert der Bürgermeisterin viel Erfolg und Durchhaltevermögen auch in schwierigen Situationen wie der derzeitigen.

100 Millionen Euro vom Bund für den Auf- und Ausbau von Online-Lernplattformen

CDU Main-Kinzig setzt sich beim Thema E-Learning für einheitliche Standards ein

„Wir freuen uns, dass auch die FDP Main-Kinzig die Bedeutung von E-Learning-Angeboten – nicht nur in Krisenzeiten – erkannt hat“, kommentiert die Vorsitzende der CDU Main-Kinzig, Dr. Katja Leikert eine entsprechende Pressemitteilung der Liberalen. Wie von der FDP richtigerweise angeführt, investiere der Main-Kinzig-Kreis als Schulträger seit Jahren konsequent in den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Mittlerweile verfügten alle Schulen über einen schnellen Internetanschluss – Grundvoraussetzung dafür, dass Online-Angebote überhaupt flächendeckend genutzt werden können.

Mehr als 60 (vornehmlich weiterführende) Schulen im Main-Kinzig-Kreis inklusive der Stadt Hanau seien zudem dank entsprechender technischer Ausstattung bereits an das von der Hessischen Lehrkräfteakademie entwickelte pädagogische Netzwerk LANIS angeschlossen und damit in der Lage, den Unterricht digital zu organisieren. „Dennoch haben die Schulschließungen im Zuge der Corona-Krise natürlich auch die Schulen in der Region überrascht und vor viele neue Herausforderungen gestellt“, so Leikert, selbst Mutter zweier schulpflichtiger Kinder. Diese seien unterschiedlich gelöst worden. Während an einigen Schulen auf professionelle Lernplattformen inklusive Feedbackschleife und Video-Konferenzen zwischen Lehrkräften und Schülern zurückgegriffen wird, habe andernorts das E-Mail-Schreiben Hochkonjunktur. Ziel müsse es sein, hier einheitliche Standards zu schaffen, so Leikert weiter.

In Rücksprache mit der Vorsitzenden des AK Bildung der CDU Main-Kinzig, Antje Kratzla-Knauer, und Schuldezernent Winfried Ottmann habe man das Thema E-Learning daher auf der politischen Agenda noch weiter nach oben gesetzt. „Man kann keine detaillierten Lösungen für ein Problem in der Tasche haben, von dem man nicht ahnte, dass es auf uns zukommt. Aber wir können aus dieser Situation lernen, den aktuellen Schwung mitnehmen und dafür sorgen, dass unsere Schulen in Zukunft noch besser gerüstet sind“, betont Antje Kratzla-Knauer.

Dass die Schulen damit nicht alleingelassen werden dürfen, habe auch der Bund erkannt. Die CDU Main-Kinzig begrüßt es daher ausdrücklich, dass sich die Kultusministerkonferenz und das Bundesbildungsministerium darauf geeinigt haben, 100 Millionen Euro aus dem Digitalpakt Schule kurzfristig in den Auf- und Ausbau digitaler Lernplattformen zu investieren. „Unser Dank gilt darüber hinaus allen engagierten SchulleiterInnen und LehrerInnen, aber natürlich auch den SchülerInnen und allen Eltern, die mit viel Kreativität und großem Einsatz die aktuelle Situation meistern“, so Leikert, Kratzla-Knauer und Ottmann.

In Zeiten von Corona: Katja Leikert bietet Telefonsprechstunde an

Am Donnerstag, 26. März von 18 bis 20 Uhr

Auch in Zeiten der Corona-Krise ist der CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Katja Leikert der persönliche Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern sehr wichtig. Per E-Mail steht die Abgeordnete für Fragen und Anregungen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung. Zusätzlich bietet Leikert am Donnerstag, 26. März, in der Zeit von 18 bis 20 Uhr eine Telefonsprechstunde an. Anmeldungen werden per E-Mail an katja.leikert.ma01@bundestag.de entgegengenommen. Interessierte werden gebeten, sich dort mit ihrem Namen, ihrem Anliegen und ihrer Telefonnummer zu melden. Katja Leikert ruft sie dann im genannten Zeitraum an.

Landwirte wünschen sich weniger Bürokratie und mehr Anerkennung

Dr. Katja Leikert im Gespräch mit dem Langenselbolder Ortslandwirt Horst Betz

„Land schafft Verbindung“ – unter diesem Motto gehen seit Monaten deutschlandweit Landwirte für ihre Interessen auf die Straße. Auch der Langenselbolder Ortslandwirt Horst Betz und sein Stellvertreter Frank Giebisch haben sich an den Demonstrationen beteiligt. Im Gespräch mit der CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Katja Leikert machten sie deutlich, was sich aus ihrer Sicht ändern muss, um die Situation der Bauern in Deutschland nachhaltig zu verbessern. 

An dem Gespräch nahmen auch Metzgermeister Sven Elzenheimer, Landwirt Klaus Fuchs, Juniorchef Tobias Betz und Bürokraft Christine Einschütz auf dem Hof von Horst Betz, teil. Sie alle machten deutlich, dass sich die heimischen Bauern – wie auch das Handwerk (Gastronomie, Metzger und Bäcker)  – mehr Anerkennung wünschen. Während in den Medien über Prämien aus Brüssel oder Dürrehilfen aus Berlin berichtet werde und damit beim Verbraucher ein völlig falscher Eindruck entstehe, hätten vor Ort immer mehr Betriebe ihre Pforten schließen müssen. Schuld daran seien in erster Line der zunehmende Preisdruck und die wachsende Konkurrenz – beispielsweise aus Südamerika – die den Markt mächtig durchschütteln. Die Landwirte brauchen laut Betz Reformen und Rahmenbedingungen, mit denen sie ihre Betriebe aufrechterhalten können sowie faire Wettbewerbsbedingungen im globalen Handel. Die Dürrehilfe sei z. B. zu 90 % nicht ausgezahlt worden, weil oftmals die Kriterien und der Verwaltungsaufwand nicht erfüllt werden konnten. Die Landwirte stellen sich die Frage, was mit den dafür vorgesehenen 350 Millionen Euro geschieht.

Ablehnend stehen Betz und seine Kollegen der geplanten Reform der Düngeverordnung gegenüber. Für Unmut hatten in der Vergangenheit immer wieder die unterschiedlichen Messstandards in den Bundesländern gesorgt. Wie Katja Leikert hervorhob, soll das Messstellennetz durch die Länder überprüft und eine bundeseinheitlicher Standard festgelegt werden. Damit soll der Forderung der Landwirte nach einer Binnendifferenzierung Rechnung getragen werden. Die so genannte „Bauern-Milliarde“, die von den Betroffenen ebenfalls kritisch gesehen wird, solle nicht nach dem Gießkannenprinzip verteilt, sondern zielgerichtet für Investitionen in Techniken zur Verbesserung der Nährstoffeffizienz verwendet werden. 

Grundsätzlich stellen sich die Landwirte die Frage, was mit der sogenannten „Bauern-Milliarde“ überhaupt geschehen soll. Diese Milliarde soll auf 4 Jahre verteilt werden und jedem Betrieb würden ca. 1.000 Euro ausgezahlt werden. Betz und seine Kollegen sehen das als Aktionismus seitens der Politik, wodurch die Landwirtschaft kaum gerettet wird. Es entstehe lediglich der Eindruck einer „Schweige-Milliarde“.

Mit der Diskussion über die Düngeverordnung fühlen sich die Landwirte unter Generalverdacht gestellt. Diesen möchten sie von sich weisen, weil die derzeitige Generation der Landwirte und Landwirtinnen sehr gut ausgebildet ist und wird. Alle arbeiten nach guter fachlicher Praxis und niemandem nützt eine Überdüngung der eigenen Flächen. 

Weitere Themen waren die aus Sicht der Landwirte überbordende Bürokratie und die Marktmacht der vier großen Lebensmittel-Konzerne. Katja Leikert hob in diesem Zusammenhang auch die Macht der Verbraucher hervor, die minderwertigen Billigangeboten eine klare Absage erteilen müssten. 

Mit Horst Betz und seinen Mitstreitern will Leikert im Gespräch bleiben und Kontakte zu den entsprechenden Fachpolitikern auf Bundesebene vermitteln. „Die regionale Landwirtschaft hat unsere Unterstützung verdient. Es ist wichtig, dass durch Aktionen wie ‚Land schafft Verbindung‘ auf Missstände aufmerksam gemacht wird. Wir müssen miteinander im Gespräch bleiben, wenn wir gemeinsam etwas zum Positiven verändern wollen“, betonte die CDU-Politikerin.

Das Bild zeigt (von links): Christine Einschütz, Klaus Fuchs, Frank Giebisch, Horst Betz, Dr. Katja Leikert, Tobias Betz und Sven Elzenheimer.