Besuchergruppe aus dem Wahlkreis zu Gast in Berlin

Viertägige Informationsfahrt für politisch Interessierte auf Einladung von Katja Leikert

 

Auf Einladung der CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Katja Leikert war eine Besuchergruppe aus ihrem Wahlkreis in Berlin zu Gast. Organisiert werden diese viertägigen Informationsfahrten für politisch Interessierte drei Mal im Jahr durch das Bundespresseamt. Dieses Mal standen unter anderem Stationen im Bundesministerium der Verteidigung, der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen (ehemalige zentrale Untersuchungshaftanstalt der Stasi) sowie natürlich im Deutschen Bundestag auf dem Programm. Auch eine Stadtrundfahrt sowie der ein oder andere Abstecher auf einen der zahlreichen Berliner Weihnachtsmärkte durften nicht fehlen. 

Gute Lebensmittel dürfen etwas kosten

Dr. Katja Leikert im Gespräch mit dem Kreisbauernverband Main-Kinzig

Miteinander, statt übereinander reden – unter diesem Motto hat sich Dr. Katja Leikert mit Vertretern des Kreisbauernverbands Main-Kinzig getroffen. Mit dem Vorsitzenden Mark Trageser (Waldrode) und dessen Vorstandskollegen Matthias Wacker (Schöneck) sprach die Bundestagsabgeordnete, die auch Kreisvorsitzende der CDU Main-Kinzig ist, über eine Reihe drängender Probleme, die den heimischen Bauern derzeit unter den Nägeln brennen.

Da ist zum Beispiel die neue Düngeverordnung, die den Landwirten Kopfzerbrechen bereitet. Außerdem sind die Bauern es leid, pauschal für zu hohe Nitratwerte im Grundwasser verantwortlich gemacht zu werden, ohne dass aus ihrer Sicht den Ursachen im Detail auf den Grund gegangen wird. Hinzu kommt der verschärfte globale Wettbewerb. Freihandelsabkommen wie mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten haben auch unerwünschte Folgen – u.a. unnötige Fleischimporte. Auch der neue EU-Haushalt und die Finanzhilfen aus Brüssel kamen zur Sprache. Insgesamt fühlen sich die Landwirte nicht ausreichend gehört und nicht genügend eingebunden, wenn Gesetze geändert oder neu gemacht werden.

Katja Leikert nahm die Argumente auf und will diese in die politische Diskussion nach Berlin weitertragen. Sie setzt weiterhin auf Dialog mit der heimischen Landwirtschaft und warnt vor einer Polarisierung. Darüber hinaus nimmt die CDU-Politikerin aber auch die Verbraucher in die Pflicht: „Natürlich darf die Politik die berechtigten Interessen der Landwirte nicht aus dem Blick verlieren. Ich finde aber auch, dass jeder Einzelne von uns dazu beitragen kann, dass unsere Bauern ein gutes Auskommen haben. Es kann nicht sein, dass auf dem teuren Designer-Grill massenhaft Billigfleisch aus dem Discounter landet und tonnenweise Lebensmittel einfach weggeworfen werden. Qualität hat ihren Preis. Das müssen wir uns immer wieder bewusst machen.“

Das Bild zeigt (von links): Matthias Wacker, Dr. Katja Leikert und Mark Trageser.

Lernen in der Gemeinschaft und jeden Tag ein warmes Mittagessen

Dr. Katja Leikert zu Besuch in der Kita Vilbeler Straße in Maintal

In der Kita Vilbeler Straße in Dörnigheim herrscht morgens um kurz vor neun Uhr hektische Betriebsamkeit: Insgesamt 161 Kinder im Alter zwischen einem und sechs Jahren werden in der städtischen Einrichtung betreut, 27 davon im U-3-Bereich. Leiterin Petra Körner und ihr Team kümmern sich liebevoll um die Bedürfnisse der Mädchen und Jungen, die sich während des Tages altersdurchmischt in der Kita freibewegen können. Je nach Interesse wird gebastelt oder geforscht; während einige Kinder im Bewegungsraum toben, werden nebenan Prinzessinnenkostüme anprobiert oder gepuzzelt.

Die heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert nutzte jetzt die Gelegenheit, um sich über das Konzept der Einrichtung zu informieren. Begleitet wurde sie dabei von Bürgermeisterin Monika Böttcher und  Dr. Corina Zeller (Bildungspartner Main-Kinzig). Sie koordiniert als Fachbereichsleiterin die Kooperation mit dem „Haus der kleinen Forscher“, der deutschlandweit größten Bildungsinitiative für frühkindliche Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Auch die Kita in der Vilbeler Straße ist ein „Haus der kleinen Forscher“.

Das Lernen in der Gemeinschaft wird hier groß geschrieben – und reicht sogar über das Betreuungsangebot für die Kleinen hinaus: Da viele Kinder einen Migrationshintergrund haben, wird einmal pro Woche der Kurs „Mama lernt Deutsch“ in der Kita angeboten. Dabei steht praktischer, alltagsorientierter Sprachunterricht, wie er beispielsweise notwendig ist, um mit dem Bus von A nach B zu kommen im Vordergrund. Aber auch unterschiedliche Vorstellungen, beispielsweise, was den späteren Schulbesuch der Kinder angeht, kommen zur Sprache. Missverständnisse und falsche Erwartungen können so frühzeitig vermieden werden.

Und noch etwas unterscheidet die Maintaler Kita von vergleichbaren Einrichtungen in anderen Kommunen: Das Mittagessen ist im sechsstündigen Betreuungspaket inkludiert. Ein Caterer liefert täglich eine gesunde Mahlzeit. Nur wenige Familien nutzen dieses Angebot nicht.

„Es ist schön zu sehen, wie hier der Betreuungsgedanke ganzheitlich gelebt wird und die individuellen Bedürfnisse der Kinder im Vordergrund stehen“, so Katja Leikert. Ein gutes Betreuungsangebot sei das A und O für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Und dieser Bedarf hört nicht mit dem Verlassen des Kindergartens auf. Aber auch an diesem Thema sind wir mit dem gesetzlichen Anspruch auf Nachmittagsbetreuung im Grundschulalter dran“, informiert die Bundestagsabgeordnete. 2 Milliarden Euro habe der Bund hier für die Jahre 2020 und 2021 eingestellt. „Kinderbetreuung ist eine Gemeinschaftsaufgabe für alle politischen Ebenen, aber auch für die Gesellschaft als Ganzes. Schließlich geht es um die Zukunft unserer Kinder“, betont Leikert.

CDU Main-Kinzig will diebstahlsichere Fahrradboxen an heimischen Bahnhöfen

Christdemokraten setzen auf ganzheitliche Mobilitätsstrategie für den Kreis

Viele Pendlerinnen und Pendler kennen die Situation aus eigener Erfahrung: Besonders in den warmen Monaten wird der Weg zum Bahnhof gerne mal mit dem Fahrrad absolviert. Aber wohin dann mit dem guten Stück? Klassische Fahrradständer ohne Aufsicht scheinen wenig geeignet, um die oft teuren Zweiräder über den Tag hinweg dort abzustellen. Um hier Abhilfe zu schaffen, fordert die CDU Main-Kinzig die Errichtung von diebstahlsicheren Fahrradabstellanlagen an den Bahnhöfen im Kreisgebiet.

Geht es nach dem Willen der Christdemokraten, soll der Main-Kinzig-Kreis die Kommunen dabei finanziell unterstützen; ein entsprechender Antrag der CDU-Kreistagsfraktion ist in Vorbereitung.

„Im Rahmen der Mobilitätsstrategie des Main-Kinzig-Kreises müssen wir alle zur Verfügung stehenden Verkehrsträger sinnvoll miteinander verknüpfen“, schreibt die Kreisvorsitzende der CDU Main-Kinzig, Dr. Katja Leikert, in einer Pressemitteilung. Der Radverkehr habe in den vergangenen Jahren auch in der heimischen Region stark zugenommen. Durch die Errichtung von Radschnellwegen und den Einsatz von E-Bikes könnten auch Distanzen über 5 Kilometer problemlos mit dem Rad zurückgelegt werden. „Wenn wir den motorisierten Individualverkehr entlasten, den CO2-Ausstoß senken und gleichzeitig die Akzeptanz in der Bevölkerung für die Nutzung von alternativen Fortbewegungsmitteln steigern wollen, muss die Politik dafür sorgen, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Diebstahlsichere Fahrradboxen sind ein einfaches, aber wirksames Mittel, um den Pendlerinnen und Pendlern eine Sorge zu nehmen“, verdeutlicht Leikert die Position der CDU.

Flächendeckende Versorgung: CDU Main-Kinzig will 100 neue E-Ladesäulen bis Ende 2021

Finanzierung soll über Landes- und Bundesmittel sowie über den Kreishaushalt erfolgen

Die CDU Main-Kinzig will die Energiewende vor Ort ganz konkret vorantreiben. Dazu gehört auch der Ausbau der E-Mobilität als ein wichtiges Puzzleteil. In Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden sollen daher 100 neue Ladesäulen bis Ende 2021 im Main-Kinzig-Kreis errichtet werden. Die Finanzierung soll über entsprechende Bundes- und Landesförderprogramme des Landes Hessen angestoßen werden; geht es nach dem Willen der Christdemokraten, sollen darüber hinaus auch im Kreishaushalt entsprechende Fördermittel eingestellt werden.

 „Das Thema Mobilität steht in einer Pendlerregion wie der unseren auf der politischen Agenda ganz oben. Gleichzeitig können wir den CO2-Ausstoß mit Blick auf den Klimaschutz nicht immer weiter nach oben schrauben. Neben einem funktionierenden ÖPNV werden daher in den kommenden Jahren Alternativen zum klassischen Verbrennungsmotor eine entscheidende Rolle spielen“, erläutert die CDU-Kreisvorsitzende Dr. Katja Leikert die Position ihrer Partei.

 Voraussetzung für mehr Akzeptanz in der Bevölkerung und eine Inanspruchnahme entsprechender Angebote sei aber eine flächendeckende Versorgung mit Ladepunkten – „daran hapert es derzeit leider noch“, so Leikert. Während viele Unternehmen im Kreisgebiet an der Entwicklung und Umsetzung von Angeboten rund um das Thema Elektromobilität beteiligt seien, gebe es bislang in der Fläche leider nur vereinzelt öffentlich zugänglich Ladesäulen. Das soll sich nach dem Willen der CDU ändern.

 Auch die heimischen Landtagsabgeordneten Max Schad und Heiko Kasseckert sowie Leikerts Bundestagskollege Dr. Peter Tauber und der Kreisbeigeordnete Winfried Ottmann wollen den Verkehr in der Region umweltfreundlicher gestalten. „Wichtig ist, dass alle politischen Ebenen – vom Kreis, über das Land bis hin zum Bund – zusammenarbeiten, damit wir den Kreis hier gemeinsam voranbringen“, betont Leikert.

„Es ist sichergestellt, dass nur diejenigen profitieren, die Bedarf haben“

Katja Leikert und Peter Tauber sind zufrieden mit Groko-Kompromiss zur Grundrente

Die Grundrente kommt – darauf haben sich die Spitzen von CDU/CSU und SPD geeinigt. Die heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Katja Leikert und Dr. Peter Tauber zeigen sich zufrieden mit dem nun gefundenen Kompromiss. „Bereits im Koalitionsvertrag hat sich die Groko auf die grundsätzliche Notwendigkeit einer Grundrente verständigt. Das Prinzip dahinter ist so simpel wie einleuchtend: Wer 35 Jahre lang gearbeitet, Kinder großgezogen oder Angehörige gepflegt hat, muss im Alter mehr haben, als jemand, für den das nicht gilt“, schreiben Leikert und Tauber in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Während die SPD die Grundrente – anders als im Koalitionsvertrag festgelegt –  aus parteitaktischen Gründen mit dem Gießkannenprinzip verteilen wollte, habe die Union in zähen Verhandlungen die Einführung einer Einkommensprüfung durchgesetzt. Eingeschlossen seien darin auch Kapitalerträge. „Damit wird sichergestellt, dass auch nur diejenigen profitieren, die wirklich Bedarf haben.“

Der  bürokratische Aufwand sei überschaubar. So soll der Einkommensabgleich automatisiert durch einen elektronischen Datenaustausch zwischen der Rentenversicherung und den Finanzbehörden ermöglicht werden. Den Geringverdienern bleibe der unangenehme Weg zum Sozialamt erspart.

 

„Wenn medial immer nur die wenigen in den Fokus gerückt werden, die unser System ausnutzen, tun wir all denjenigen unrecht, die im Alter wirklich auf die Unterstützung des Staates angewiesen sind – und das, obwohl sie über Jahrzehnte hinweg für einen geringen Lohn jeden Morgen aufgestanden und zur Arbeit gegangen sind. Das ist nicht fair“, betonten Leikert und Tauber.

Von der Grundrente profitieren zwischen 1,2 bis 1,5 Millionen Menschen in Deutschland. In Kraft treten soll das Gesetz im Jahr 2021.

Neben der Grundrente hat sich die Groko auf eine Senkung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung, eine Stärkung der betrieblichen Altersvorsorge sowie einen Beteiligungsfonds für Zukunftstechnologien – insbesondere für die Bereiche Digitalisierung und Klimatechnologie – in Höhe von bis zu 10 Milliarden Euro geeinigt. „Der auf dem Tisch liegende Entwurf zeigt, dass die Groko handlungsfähig ist und Probleme löst, die die Menschen im Land bewegen. Die CDU steht dabei für pragmatische Lösungen und bleibt ein verlässlicher Partner“, so Leikert und Tauber.

Versprochen, gehalten – weiterarbeiten

Dr. Katja Leikert und Dr. Peter Tauber ziehen Halbzeitbilanz zur Arbeit der Groko

Zwei Jahre ist die Große Koalition auf Bundesebene im Amt. Bereits im Koalitionsvertrag hatten CDU/CSU und SPD vereinbart, zur Halbzeit eine Zwischenbilanz zu ziehen. Am Mittwoch legten die Koalitionspartner in Berlin eine 88 Seiten starke Bestandsaufnahme vor – und die kann sich durchaus sehen lassen, wie die beiden CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Katja Leikert und Dr. Peter Tauber in einer gemeinsamen Pressemitteilung schreiben.

Rund zwei Drittel der 300 der im Koalitionsvertrag festgehaltenen großen Maßnahmen seien bereits umgesetzt oder auf den Weg gebracht worden. „Das ist ein neuer Rekordwert, wie auch die Bertelsmann-Stiftung – die nicht im Verdacht steht, die Regierung immer nur zu loben – unlängst festgestellt hat“, betont Katja Leikert. Die Groko, ergänzt Peter Tauber, sei objektiv betrachtet viel besser als ihr Ruf – „auch wenn die überflüssigen Personaldiskussionen der vergangenen Wochen diesen positiven Befund leider weitgehend in der öffentlichen Wahrnehmung überdeckt haben.“

Als Fachpolitiker haben Leikert und Tauber die Themen Europa und Verteidigung besonders im Blick.

Mit dem Abschluss des neuen Elysee-Vertrags mit Frankreich, einer stärkeren Kooperation im Bereich GSVP (Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik) und dem Beschluss, die Grenzschutzbehörde Frontex zu einer echten europäischen Grenzpolizei auszubauen, sieht Katja Leikert, die auch stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Europa ist, zentrale Vorhaben voran gebracht.

Peter Tauber, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung, weist besonders auf die Erhöhung des Wehretats und umfangreiche Investitionen in die Zukunftsfähigkeit der Bundeswehr hin: „Unsere Soldatinnen und Soldaten leisten Tag für Tag eindrucksvolle Arbeit, von der wir alle profitieren. Dafür gebührt ihnen Dank und Anerkennung – und eben auch die notwendige Ausstattung. Ich bin daher froh, dass unsere Bundesregierung in Ausrüstung und Gerät investiert und damit auch Unterstützung und Wertschätzung für unsere Truppen signalisiert.“

Ein Dauerbrenner sei das Thema Klimaschutz. Ein umfangreiches Klimaschutzgesetz mit vielen Einzelmaßnahmen befinde sich derzeit in der Abstimmung; Ziel sei ganz klar die Einhaltung der Klimaschutzziele 2030.

Besonders umstritten war in den vergangenen Jahren das Thema Integration und Zuwanderung. Gerade hier habe sich einiges getan. Beispielhaft zu nennen seien das Fachkräftezuwanderungsgesetz – ein Novum in der bundesdeutschen Geschichte – aber auch klare Regeln für den Familiennachzug und Härtefallregeln. Zudem sei festgelegt worden, dass die jährliche Zahl der Zuwanderer im humanitären Bereich die Größenordnung zwischen 180.000 bis 220.000 nicht überschreiten dürfe.

Durch den „Pakt für den Rechtsstaat“ werden 15.000 neue Stellen für Sicherheitsbehörden in Bund und Ländern sowie 2.000 neue Stellen in der Justiz geschaffen.

Im Bereich Bildung und Forschung sei als Leuchtturmprojekt sicher der Digitalpakt Schule zu nennen. 5 Milliarden Euro investiert der Bund in den kommenden fünf Jahren in die Digital-Infrastruktur an Schulen sowie in die Qualifizierung der Lehrkräfte. Hier sind jetzt die Länder aufgefordert, schnell für die Umsetzung in die Praxis zu sorgen. Hinzu komme die Weiterentwicklung der Hightech-Strategie mit dem Schwerpunkt auf Digitalisierung und KI sowie eine Verlängerung der Wissenschaftspakete mit Investitionen in Höhe von 160 Milliarden Euro bis zum Jahr 2030.

In den Bereichen Familie und Gesundheit stehen z.B. das Gute-Kita-Gesetz, das Familien-Stärkungsgesetz, das Angehörigen-Entlastungsgesetz, 13.000 zusätzliche Fachkräfte in der Pflege durch das Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz, die Reform der Hebammen-Ausbildung, das Terminservice- und Versorgungsgesetz sowie das Gesetz für den Schutz vor Masern und zur Stärkung der Impfprävention zu Buche. Nicht locker lassen wird Leikert, die auch CDU-Kreisvorsitzende ist, sich weiter für die zeitnahe Umsetzung des gesetzlichen Anspruchs auf einen Hortplatz einzusetzen.

Im sozialen Bereich seien die Senkung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung, die Wiederherstellung der Parität in der Krankenversicherung sowie das Recht auf befristete Teilzeit in Unternehmen mit mehr als 45 Mitarbeitern zu nennen.

Zwei zentrale Versprechen der Union seien im Bereich Finanzen und Steuern umgesetzt worden: Ein ausgeglichener Haushalt ohne neue Schulden und keine Erhöhung der Steuerbelastung für die Bürgerinnen und Bürger. Die Abschaffung des Soli sei für zumindest 90 Prozent der Steuerzahler auf den Weg gebracht worden.

„Die Leistung der Groko sollte an Ergebnissen gemessen werden, nicht daran, wer die meiste Sendezeit in Talkshows hat. Unser Fazit lautet daher kurz und knapp: Versprochen, gehalten – weiterarbeiten “, konstatieren Leikert und Tauber.

Eine Brieffreundschaft der besonderen Art

Dr. Katja Leikert diskutiert mit Schülerinnen und Schülern an der Otto-Hahn-Schule

Am Anfang stand ein Schwung handgeschriebener Briefe: Weil sie sich von der Politik nicht immer ausreichend gehört fühlen, hatten sich Schülerinnen und Schüler der Otto-Hahn-Schule in Hanau vor einigen Wochen schriftlich an die heimische Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert (CDU) gewandt. Im Zuge der Debatte um das Rezo-Video, die Fridays For Future-Proteste und noch unter dem Eindruck der Urheberrechtsdebatte um Artikel 13 brannten den Jugendlichen gleich mehrere Themen unter den Nägeln. Schon damals hatte Katja Leikert zugesagt, persönlich zu einem Gespräch vorbeizukommen. Dieses Versprechen löste sie nun gerne ein.

Gut eineinhalb Stunden lang beantwortete die Bundestagsabgeordnete in lockerer Runde die Fragen der Schülerinnen und Schüler. Die Themen reichten dabei u.a. von der Klimaschutzdebatte und der Flüchtlingspolitik nach 2015, über Massentierhaltung und ein Tempolimit auf Autobahnen bis hin zu sozialem Wohnungsbau und der ÖPNV-Anbindung in der Region.

Sehr ernst wurden die Mienen, als der Mord an Regierungspräsident Walter Lübcke und der Terroranschlag auf die jüdische Gemeinde sowie auf einen türkischen Imbiss in Halle durch rechtsextreme Täter zur Sprache kamen. Eindringlich legte Katja Leikert den Schülerinnen und Schülern den Besuch eines ehemaligen Konzentrationslagers oder der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Israel ans Herz und warb dafür, sich aktiv in den politischen und gesellschaftlichen Diskurs einzubringen.

„Ich bedanke mich für die Einladung die offene Diskussion. Ich nehme heute viele gute Ideen und Anregungen mit und hoffe, dass ich auch meine Argumente gut und nachvollziehbar vermitteln konnte“, so Katja Leikert.

Das nächste „Amazon“ für Unternehmen soll aus Gelnhausen kommen

CDU-Kreisvorsitzende Katja Leikert und Winfried Ottmann informieren sich im Kinzig Valley

Jeder kennt sie, (fast) jeder nutzt sie: Digitale Plattformen wie Amazon, Facebook, airbnb, Uber oder booking.com. Sieben der wertvollsten Unternehmen der Welt sind im digitalen Bereich angesiedelt – keines davon sitzt in Europa. Das muss aber nicht so bleiben: Gerade im B2B-Bereich – also Geschäftsbeziehungen zwischen zwei oder mehr Unternehmen – bieten sich für kleine und mittelständische Unternehmen große Chancen, von der zweiten Welle der Digitalisierung zu profitieren. Wie dieses Ziel erreicht werden kann, darüber sprachen die CDU-Kreisvorsitzende Dr. Katja Leikert und der Wirtschaftsdezernent des Main-Kinzig-Kreises, Winfried Ottmann, mit Unternehmern aus dem Kinzig Valley in Gelnhausen.

„Jedes Unternehmen sollte in den nächsten zwölf Monaten eine Strategie für den Einsatz digitaler Plattformen entwickeln“, hat der Präsident des Digitalverbands Bitkom, Achim Berg, vor wenigen Tagen auf dem Digital-Gipfel der Bundesregierung in Dortmund gefordert. In der Barbarossastadt wird man das sicher gern gehört haben, denn geht es nach den „Plattform.Machern“ Bernd Weidmann, Christian Romeis, Sebastian Köhler, Ulrich Verhoefen und ihren Mitstreitern, soll das Kinzig Valley dabei eine führende Rolle spielen.

Die Start-Up-Unternehmer und Gründer haben sich eher zufällig im Co-Working-Space in Gelnhausen kennengelernt und dabei schnell große Gemeinsamkeiten festgestellt. Was alle eint, ist der unternehmerische Mut, gepaart mit viel Leidenschaft für digitale Themen. Diese Begeisterung wollen sie jetzt – buchstäblich – zur Marktreife bringen und KMUs bei der Etablierung eigener digitaler Plattformen unterstützen.

Im Gespräch mit Katja Leikert und Winfried Ottmann ging es um die Frage, was die Politik tun kann, damit das Kinzig Valley in einigen Jahren mindestens genauso bekannt wie der „große Bruder“ aus Kalifornien ist. Weniger Regulierung, mehr Unterstützung für unternehmerischen Mut und ein modernes Wettbewerbsrecht, das den Anforderungen der digitalen Welt  gerecht wird, zum Beispiel. Und natürlich kommt es auch auf die richtige Vernetzung an, um die Idee der „Plattform.Macher“ nicht nur im Main-Kinzig-Kreis, sondern nach Möglichkeit international bekannt zu machen.

„Der Unternehmergeist der Plattform.Macher ist ansteckend und macht Lust auf mehr. Gerne unterstützen wir das Vorhaben“, versprach Katja Leikert im Namen der CDU Main-Kinzig.

 

Das Foto zeigt (von links): Ulrich Verhoefen, Winfried Ottmann, Sebastian Köhler, Christian Romeis, Dr. Katja Leikert und Bernd Weidmann.

Lange vor Greta und Fridays For Future: Nachhaltigkeit wird hier großgeschrieben

Dr. Katja Leikert besucht den Hanauer Weltladen

 

Fair gehandelte Produkte haben hierzulande Konjunktur –  als Beweis reicht dafür schon ein Blick ins Supermarktregal. Doch ist fair gehandelt immer gleich fair gehandelt? Und was steckt wirklich hinter den zahlreichen Siegeln, mit denen der Handel für seine Produkte wirbt? Darüber, sowie über viele andere Themen, sprach die CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert bei einem Besuch im Hanauer Weltladen mit Dagmar Werth und Ingo Jacobsen.

Die Weltläden sind quasi die „Wiege“ der Fairtrade-Bewegung. Lange vor Greta Thunberg und den Fridays for Future-Protesten stand das Thema Nachhaltigkeit hier bereits ganz oben auf der Agenda. Heutzutage haben die Weltläden wachsende Konkurrenz bekommen; selbst in Discountern finden sich mittlerweile Fairtrade-Produkte. Anders als im „normalen“ Handel sind die Weltläden jedoch Non-Profit-Unternehmen, das heißt, etwaige Gewinne fließen in vollem Umfang in den fairen Handel zurück.

Anlass für den Besuch von Katja Leikert war die „Faire Woche“, die auch in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft von Bundesentwicklungshilfeminister Dr. Gerd Müller steht, und die den fairen Handel noch stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken soll. Müller selbst setzt sich vehement für mehr Transparenz für die Verbraucher ein; erst kürzlich ging das neue Textil-Siegel „Grüner Knopf“ an den Start, das als erstes staatliches Siegel fair und ökologisch produzierte Kleidung sichtbar machen soll.

Seit elf Jahren gibt es den Weltladen in der Hanauer Innenstadt. Viele Stammkunden schauen regelmäßig vorbei, die Laufkundschaft sei etwas weniger geworden, seitdem rund um den Marktplatz Bauarbeiten im Gange sind, berichteten Dagmar Werth und Ingo Jacobsen. Insgesamt rund 20 Mitarbeiter zählt das Team der ehrenamtlichen Helfer, die den Laden am Laufen halten. Neue Mitstreiter sind immer gern gesehen; vor allen Dingen für den Bereich Social Media würde sich das Team über ehrenamtliche Unterstützung freuen.

Ausführlich tauschten sich Dagmar Werth und Ingo Jacobsen mit Katja Leikert über den fairen Handel aus und gingen dabei auch der Frage nach, wie jeder einzelne Verbraucher mit seinem individuellen Konsumverhalten Einfluss auf den Handel, aber auch auf die Politik nehmen kann.

Katja Leikert zeigte sich vom großen Engagement der ehrenamtlichen Weltladen-Mitarbeiter beeindruckt: „Man spürt, dass Nachhaltigkeit und Klimaschutz für Sie keine Trendthemen, sondern ein echtes Herzensanliegen sind. Wo ich Ihre Arbeit unterstützen kann, werde ich das gerne tun“, betonte die CDU-Politikerin, die es ausdrücklich begrüßt, dass sich mittlerweile auch  die Stadt Hanau auf den Weg zur Fair-Trade-Stadt gemacht hat. In der dafür zuständigen Lenkungsgruppe ist selbstverständlich auch das Weltladen-Team mit seiner Expertise vertreten.