100 Millionen Euro vom Bund für den Auf- und Ausbau von Online-Lernplattformen

CDU Main-Kinzig setzt sich beim Thema E-Learning für einheitliche Standards ein

„Wir freuen uns, dass auch die FDP Main-Kinzig die Bedeutung von E-Learning-Angeboten – nicht nur in Krisenzeiten – erkannt hat“, kommentiert die Vorsitzende der CDU Main-Kinzig, Dr. Katja Leikert eine entsprechende Pressemitteilung der Liberalen. Wie von der FDP richtigerweise angeführt, investiere der Main-Kinzig-Kreis als Schulträger seit Jahren konsequent in den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Mittlerweile verfügten alle Schulen über einen schnellen Internetanschluss – Grundvoraussetzung dafür, dass Online-Angebote überhaupt flächendeckend genutzt werden können.

Mehr als 60 (vornehmlich weiterführende) Schulen im Main-Kinzig-Kreis inklusive der Stadt Hanau seien zudem dank entsprechender technischer Ausstattung bereits an das von der Hessischen Lehrkräfteakademie entwickelte pädagogische Netzwerk LANIS angeschlossen und damit in der Lage, den Unterricht digital zu organisieren. „Dennoch haben die Schulschließungen im Zuge der Corona-Krise natürlich auch die Schulen in der Region überrascht und vor viele neue Herausforderungen gestellt“, so Leikert, selbst Mutter zweier schulpflichtiger Kinder. Diese seien unterschiedlich gelöst worden. Während an einigen Schulen auf professionelle Lernplattformen inklusive Feedbackschleife und Video-Konferenzen zwischen Lehrkräften und Schülern zurückgegriffen wird, habe andernorts das E-Mail-Schreiben Hochkonjunktur. Ziel müsse es sein, hier einheitliche Standards zu schaffen, so Leikert weiter.

In Rücksprache mit der Vorsitzenden des AK Bildung der CDU Main-Kinzig, Antje Kratzla-Knauer, und Schuldezernent Winfried Ottmann habe man das Thema E-Learning daher auf der politischen Agenda noch weiter nach oben gesetzt. „Man kann keine detaillierten Lösungen für ein Problem in der Tasche haben, von dem man nicht ahnte, dass es auf uns zukommt. Aber wir können aus dieser Situation lernen, den aktuellen Schwung mitnehmen und dafür sorgen, dass unsere Schulen in Zukunft noch besser gerüstet sind“, betont Antje Kratzla-Knauer.

Dass die Schulen damit nicht alleingelassen werden dürfen, habe auch der Bund erkannt. Die CDU Main-Kinzig begrüßt es daher ausdrücklich, dass sich die Kultusministerkonferenz und das Bundesbildungsministerium darauf geeinigt haben, 100 Millionen Euro aus dem Digitalpakt Schule kurzfristig in den Auf- und Ausbau digitaler Lernplattformen zu investieren. „Unser Dank gilt darüber hinaus allen engagierten SchulleiterInnen und LehrerInnen, aber natürlich auch den SchülerInnen und allen Eltern, die mit viel Kreativität und großem Einsatz die aktuelle Situation meistern“, so Leikert, Kratzla-Knauer und Ottmann.

Die CDU Main-Kinzig verschiebt ihren für Freitag, 20. März, geplanten Kreisparteitag auf einen späteren Zeitpunkt

Das hat der Kreisvorstand am Freitag einstimmig beschlossen. Grund ist die Ausbreitung des Coronavirus auch in der heimischen Region. Als Christdemokraten folgen wir damit den Empfehlungen von Land und Bund, größere Versammlungen abzusagen, um so die Ansteckungsgefahr einzudämmen. Bis zur Neuansetzung des Parteitages bleibt der gewählte Vorstand im Amt. Über einen neuen Termin werden wir rechtzeitig informieren.

Ehemaliger Bundespräsident Christian Wulff bei Frühlingsempfang der CDU Main-Kinzig

Am Dienstag, 28. April, im Spessart Forum in Bad Soden-Salmünster

Bereits im vergangenen Jahr hatte die CDU Main-Kinzig auf einen Neujahrsempfang verzichtet und stattdessen zu einem Frühlingsempfang eingeladen. Bei der Neuauflage in diesem Jahr ist ein besonders prominenter Redner zu Gast: Christian Wulff, Bundespräsident a.D., besucht auf Einladung der CDU den Main-Kinzig-Kreis.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 28. April, im Spessart Forum in Bad Soden-Salmünster statt. Beginn ist um 19 Uhr. Inhaltlich wird sich die Ansprache des ehemaligen Bundespräsidenten dem Thema „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ widmen. Die Kreisvorsitzende der CDU Main-Kinzig, Dr. Katja Leikert, lädt schon heute sehr herzlich zu der Veranstaltung ein.

CDU Main-Kinzig will diebstahlsichere Fahrradboxen an heimischen Bahnhöfen

Christdemokraten setzen auf ganzheitliche Mobilitätsstrategie für den Kreis

Viele Pendlerinnen und Pendler kennen die Situation aus eigener Erfahrung: Besonders in den warmen Monaten wird der Weg zum Bahnhof gerne mal mit dem Fahrrad absolviert. Aber wohin dann mit dem guten Stück? Klassische Fahrradständer ohne Aufsicht scheinen wenig geeignet, um die oft teuren Zweiräder über den Tag hinweg dort abzustellen. Um hier Abhilfe zu schaffen, fordert die CDU Main-Kinzig die Errichtung von diebstahlsicheren Fahrradabstellanlagen an den Bahnhöfen im Kreisgebiet.

Geht es nach dem Willen der Christdemokraten, soll der Main-Kinzig-Kreis die Kommunen dabei finanziell unterstützen; ein entsprechender Antrag der CDU-Kreistagsfraktion ist in Vorbereitung.

„Im Rahmen der Mobilitätsstrategie des Main-Kinzig-Kreises müssen wir alle zur Verfügung stehenden Verkehrsträger sinnvoll miteinander verknüpfen“, schreibt die Kreisvorsitzende der CDU Main-Kinzig, Dr. Katja Leikert, in einer Pressemitteilung. Der Radverkehr habe in den vergangenen Jahren auch in der heimischen Region stark zugenommen. Durch die Errichtung von Radschnellwegen und den Einsatz von E-Bikes könnten auch Distanzen über 5 Kilometer problemlos mit dem Rad zurückgelegt werden. „Wenn wir den motorisierten Individualverkehr entlasten, den CO2-Ausstoß senken und gleichzeitig die Akzeptanz in der Bevölkerung für die Nutzung von alternativen Fortbewegungsmitteln steigern wollen, muss die Politik dafür sorgen, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Diebstahlsichere Fahrradboxen sind ein einfaches, aber wirksames Mittel, um den Pendlerinnen und Pendlern eine Sorge zu nehmen“, verdeutlicht Leikert die Position der CDU.

Das nächste „Amazon“ für Unternehmen soll aus Gelnhausen kommen

CDU-Kreisvorsitzende Katja Leikert und Winfried Ottmann informieren sich im Kinzig Valley

Jeder kennt sie, (fast) jeder nutzt sie: Digitale Plattformen wie Amazon, Facebook, airbnb, Uber oder booking.com. Sieben der wertvollsten Unternehmen der Welt sind im digitalen Bereich angesiedelt – keines davon sitzt in Europa. Das muss aber nicht so bleiben: Gerade im B2B-Bereich – also Geschäftsbeziehungen zwischen zwei oder mehr Unternehmen – bieten sich für kleine und mittelständische Unternehmen große Chancen, von der zweiten Welle der Digitalisierung zu profitieren. Wie dieses Ziel erreicht werden kann, darüber sprachen die CDU-Kreisvorsitzende Dr. Katja Leikert und der Wirtschaftsdezernent des Main-Kinzig-Kreises, Winfried Ottmann, mit Unternehmern aus dem Kinzig Valley in Gelnhausen.

„Jedes Unternehmen sollte in den nächsten zwölf Monaten eine Strategie für den Einsatz digitaler Plattformen entwickeln“, hat der Präsident des Digitalverbands Bitkom, Achim Berg, vor wenigen Tagen auf dem Digital-Gipfel der Bundesregierung in Dortmund gefordert. In der Barbarossastadt wird man das sicher gern gehört haben, denn geht es nach den „Plattform.Machern“ Bernd Weidmann, Christian Romeis, Sebastian Köhler, Ulrich Verhoefen und ihren Mitstreitern, soll das Kinzig Valley dabei eine führende Rolle spielen.

Die Start-Up-Unternehmer und Gründer haben sich eher zufällig im Co-Working-Space in Gelnhausen kennengelernt und dabei schnell große Gemeinsamkeiten festgestellt. Was alle eint, ist der unternehmerische Mut, gepaart mit viel Leidenschaft für digitale Themen. Diese Begeisterung wollen sie jetzt – buchstäblich – zur Marktreife bringen und KMUs bei der Etablierung eigener digitaler Plattformen unterstützen.

Im Gespräch mit Katja Leikert und Winfried Ottmann ging es um die Frage, was die Politik tun kann, damit das Kinzig Valley in einigen Jahren mindestens genauso bekannt wie der „große Bruder“ aus Kalifornien ist. Weniger Regulierung, mehr Unterstützung für unternehmerischen Mut und ein modernes Wettbewerbsrecht, das den Anforderungen der digitalen Welt  gerecht wird, zum Beispiel. Und natürlich kommt es auch auf die richtige Vernetzung an, um die Idee der „Plattform.Macher“ nicht nur im Main-Kinzig-Kreis, sondern nach Möglichkeit international bekannt zu machen.

„Der Unternehmergeist der Plattform.Macher ist ansteckend und macht Lust auf mehr. Gerne unterstützen wir das Vorhaben“, versprach Katja Leikert im Namen der CDU Main-Kinzig.

 

Das Foto zeigt (von links): Ulrich Verhoefen, Winfried Ottmann, Sebastian Köhler, Christian Romeis, Dr. Katja Leikert und Bernd Weidmann.

„Erzieher händeringend gesucht: Neue Chance auch für Quereinsteiger“

Leikert und Schad informieren sich über praxisintegrierte Ausbildung an den Beruflichen Schulen

Erzieherinnen und Erzieher werden auch im Main-Kinzig-Kreis händeringend gesucht. 680 freie Plätze gibt es bis 2020. Bundesweit fehlen nach Angaben des Bundesfamilienministeriums rund 190.000 Pädagogen bis 2025. Die „Fachkräfteoffensive Erzieherinnen und Erzieher“ will damit nun Schluss machen. Mit 300 Millionen Euro unterstützt der Bund die Länder in den kommenden beiden Ausbildungsjahren. Damit können zusätzliche 5.000 Fachschüler eine Ausbildungsvergütung erhalten. Investiert wird auch in die Weiterbildung erfahrener Erzieherinnen und Erzieher. Zudem soll ein „Aufstiegsbonus“ Fachkräften eine Perspektive bieten, die mehr Verantwortung übernehmen möchten.

Von der Bundesförderung profitiert auch der Main-Kinzig-Kreis ganz konkret. Die praxisintegrierte Ausbildung an den Beruflichen Schulen eröffnet ab sofort auch Quereinsteigern mit mittlerem Bildungsabschluss neue Chancen. Bei einem Vor-Ort-Termin mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Max Schad und Schuldezernent Winfried Ottmann informierte sich die Vorsitzende der CDU Main-Kinzig, Dr. Katja Leikert über das neue Angebot. Schulleiter Hartmut Bieber, seine Stellvertreterin Claudia Abend, sowie Abteilungsleiterin Irmgard Herget und Koordinator Julius Schott stellten die Neuerungen vor.

In der praxisintegrierten Ausbildung lernen die Studierenden an drei Tagen in der Woche in der Schule, an zwei Tagen sind sie in den Einrichtungen im Einsatz. Eine Altersbeschränkung für die Bewerber entfällt; zudem wird die Ausbildung – im Gegensatz zur Vollzeitausbildung an den Beruflichen Schulen, die parallel weiterhin angeboten wird – vom ersten Tag an vergütet. Die Ausbildung dauert drei Jahre.

Seit Schuljahresbeginn nutzen 40 Studierende in zwei Klassen das neue Angebot. „Für die Träger bietet die praxisintegrierte Ausbildung die Chance, frühzeitig Personal zu gewinnen und an sich zu binden – und zwar vom ersten Tag der Ausbildung an und nicht erst im Berufspraktikum im dritten Ausbildungsjahr“, hebt Irmgard Herget hervor. Unter aktuellen Teilnehmerinnen und Teilnehmern befindet sich in der Tat eine Reihe von Quereinsteigern, die zuvor – einige davon im Ausland  – eine andere Ausbildung, teilweise sogar ein Studium abgeschlossen haben. Für Nicht-Muttersprachler werden Deutschkurse angeboten, damit alle dem Unterricht folgen können und für die Arbeit in den Betreuungseinrichtungen vor Ort gerüstet sind.

Nach einem persönlichen Gespräch mit einigen Studierenden, die ausführlich schilderten, welche Vorteile die praxisintegrierte Ausbildung für sie mit sich bringt, zeigte sich Katja Leikert beeindruckt, wie schnell und professionell das neue Angebot in Gelnhausen umgesetzt wurde. Ihr besonderer Dank galt daher Irmgard Herget und Julius Schott für ihren großen persönlichen Einsatz. „Ich bin davon überzeugt, dass die Qualität der Ausbildung zunehmen wird und einen völlig neuen Kreis potenzieller Bewerberinnen und Bewerber erschließt. Wir müssen deutlich machen, dass der Erzieherberuf ein attraktives Berufsbild ist, und auch Quereinsteigern gute Aufstiegschancen bietet.“ Die CDU-Bundestagsabgeordnete versprach zudem, sich in Berlin für eine Verlängerung der Bundesförderung einzusetzen. Gute Nachrichten gibt es derweil bereits aus Wiesbaden: Wie Max Schad mitteilte, wird das Land Hessen in den Jahren 2020 und 2021 zusätzlich zum Bundesprogramm jeweils weitere 200 Plätze für die praxisintegrierte Erzieherausbildung finanzieren. In den nächsten beiden Jahren stehen allen Interessierten so 400 zusätzliche Plätze zur Verfügung.

 

Das Foto zeigt (stehend, von links): Dr. Katja Leikert, Winfried Ottmann, Max Schad, Schulleiter Hartmut Bieber, Claudia Abend und Irmgard Herget im Gespräch mit Studierenden.