CDU Main-Kinzig will diebstahlsichere Fahrradboxen an heimischen Bahnhöfen

Christdemokraten setzen auf ganzheitliche Mobilitätsstrategie für den Kreis

Viele Pendlerinnen und Pendler kennen die Situation aus eigener Erfahrung: Besonders in den warmen Monaten wird der Weg zum Bahnhof gerne mal mit dem Fahrrad absolviert. Aber wohin dann mit dem guten Stück? Klassische Fahrradständer ohne Aufsicht scheinen wenig geeignet, um die oft teuren Zweiräder über den Tag hinweg dort abzustellen. Um hier Abhilfe zu schaffen, fordert die CDU Main-Kinzig die Errichtung von diebstahlsicheren Fahrradabstellanlagen an den Bahnhöfen im Kreisgebiet.

Geht es nach dem Willen der Christdemokraten, soll der Main-Kinzig-Kreis die Kommunen dabei finanziell unterstützen; ein entsprechender Antrag der CDU-Kreistagsfraktion ist in Vorbereitung.

„Im Rahmen der Mobilitätsstrategie des Main-Kinzig-Kreises müssen wir alle zur Verfügung stehenden Verkehrsträger sinnvoll miteinander verknüpfen“, schreibt die Kreisvorsitzende der CDU Main-Kinzig, Dr. Katja Leikert, in einer Pressemitteilung. Der Radverkehr habe in den vergangenen Jahren auch in der heimischen Region stark zugenommen. Durch die Errichtung von Radschnellwegen und den Einsatz von E-Bikes könnten auch Distanzen über 5 Kilometer problemlos mit dem Rad zurückgelegt werden. „Wenn wir den motorisierten Individualverkehr entlasten, den CO2-Ausstoß senken und gleichzeitig die Akzeptanz in der Bevölkerung für die Nutzung von alternativen Fortbewegungsmitteln steigern wollen, muss die Politik dafür sorgen, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Diebstahlsichere Fahrradboxen sind ein einfaches, aber wirksames Mittel, um den Pendlerinnen und Pendlern eine Sorge zu nehmen“, verdeutlicht Leikert die Position der CDU.

Flächendeckende Versorgung: CDU Main-Kinzig will 100 neue E-Ladesäulen bis Ende 2021

Finanzierung soll über Landes- und Bundesmittel sowie über den Kreishaushalt erfolgen

Die CDU Main-Kinzig will die Energiewende vor Ort ganz konkret vorantreiben. Dazu gehört auch der Ausbau der E-Mobilität als ein wichtiges Puzzleteil. In Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden sollen daher 100 neue Ladesäulen bis Ende 2021 im Main-Kinzig-Kreis errichtet werden. Die Finanzierung soll über entsprechende Bundes- und Landesförderprogramme des Landes Hessen angestoßen werden; geht es nach dem Willen der Christdemokraten, sollen darüber hinaus auch im Kreishaushalt entsprechende Fördermittel eingestellt werden.

 „Das Thema Mobilität steht in einer Pendlerregion wie der unseren auf der politischen Agenda ganz oben. Gleichzeitig können wir den CO2-Ausstoß mit Blick auf den Klimaschutz nicht immer weiter nach oben schrauben. Neben einem funktionierenden ÖPNV werden daher in den kommenden Jahren Alternativen zum klassischen Verbrennungsmotor eine entscheidende Rolle spielen“, erläutert die CDU-Kreisvorsitzende Dr. Katja Leikert die Position ihrer Partei.

 Voraussetzung für mehr Akzeptanz in der Bevölkerung und eine Inanspruchnahme entsprechender Angebote sei aber eine flächendeckende Versorgung mit Ladepunkten – „daran hapert es derzeit leider noch“, so Leikert. Während viele Unternehmen im Kreisgebiet an der Entwicklung und Umsetzung von Angeboten rund um das Thema Elektromobilität beteiligt seien, gebe es bislang in der Fläche leider nur vereinzelt öffentlich zugänglich Ladesäulen. Das soll sich nach dem Willen der CDU ändern.

 Auch die heimischen Landtagsabgeordneten Max Schad und Heiko Kasseckert sowie Leikerts Bundestagskollege Dr. Peter Tauber und der Kreisbeigeordnete Winfried Ottmann wollen den Verkehr in der Region umweltfreundlicher gestalten. „Wichtig ist, dass alle politischen Ebenen – vom Kreis, über das Land bis hin zum Bund – zusammenarbeiten, damit wir den Kreis hier gemeinsam voranbringen“, betont Leikert.

Niddertalbahn: Schad schlägt Erhöhung der Wagenanzahl vor

CDU-Landtagsabgeordneter setzt sich bei Verkehrsminister für Übergangslösung bis 2028 ein

Die Niddertalbahn ist ein wichtiges Puzzlestück im regionalen Verkehrskonzept. Auch viele Pendler aus dem Main-Kinzig-Kreis nutzen das „Stockheimer Lieschen“, um jeden Morgen zur Arbeit nach Frankfurt zu fahren. Allerdings trüben Verspätungen und Zugausfälle das Bild. Zudem sind die Waggons gerade zu den Stoßzeiten oft hoffnungslos überfüllt. Abhilfe sollen der zweigleisige Ausbau sowie die Elektrifizierung der Strecke schaffen. Bei der dritten Niddertalbahnkonferenz in Friedberg stellte der RMV kürzlich seine Pläne hierfür vor. Umgesetzt werden soll ein ganztägiger Halbstundentakt. Durch den Ausbau soll zudem eine durchschnittliche Fahrtzeitverkürzung von 6,5 Minuten (von Glauburg nach Frankfurt) erreicht werden. Allerdings werden bis zur Umsetzung dieser Maßnahme noch neun Jahre ins Land gehen. Anvisiert ist eine Realisierung des Ausbauprojekts mit der Neuvergabe der Betriebsleistungen ab 2028.

Bis dahin sind aus Sicht des CDU-Landtagsabgeordneten Max Schad kurz- und mittelfristige Lösungen notwendig. In einem Schreiben an das Hessischen Verkehrsministerium schlägt Schad daher für den Übergangszeitraum bis 2028 eine Erhöhung der Kapazität durch zusätzliche Doppelstockwagen vor. Bisher seien – mit wenigen Ausnahmen –  in der Regel lokbespannte Züge mit vier Doppelstockwagen im Einsatz. In den Spitzenzeiten (6.16 Uhr, 6.39 Uhr, 7.11 Uhr, 7.42 Uhr und 8. 09 Uhr) könnte sich Schad die Erhöhung um einen weiteren Wagen vorstellen.

„In der Rush-Hour könnte sich so das Sitzplatzangebot auf über 800 zusätzliche Plätze erhöhen. Wenn wir wollen, dass weniger Menschen mit dem Auto nach Frankfurt einpendeln und stattdessen auf den ÖPNV setzen, müssen wir auch entsprechende Angebote schaffen – und zwar jetzt und nicht erst in neun Jahren. Daher müssen wir im Sinne der Pendlerinnen und Pendler überlegen, welche Schritte kurzfristig umsetzbar sind, um hier ein wenig Druck vom Kessel zu nehmen. Mir ist bewusst, dass sich die Verkehrsgesellschaften zwar derzeit mit einer Wagenknappheit konfrontiert sehen. Der Einsatz zusätzlicher Doppelstockwagen scheint mir dennoch ein sinnvoller und durchaus umsetzbarer Vorschlag zu sein“, wirbt Schad für seinen Vorstoß.

55.000 Euro für die Sanierung des Langenselbolder Freibades

Landtagsabgeordneter Max Schad überbringt gute Nachricht aus Wiesbaden

 

Gute Nachrichten aus Wiesbaden für Langenselbold: Wie der CDU-Landtagsabgeordnete Max Schad berichtet, erhält die Stadt eine Zuwendung in Höhe von 55.000 Euro aus dem Schwimmbad-Investitions- und Modernisierungsprogramm („SWIM“) des Landes Hessen. Das Geld ist für die Sanierung des örtlichen Freibades bestimmt.

 

Die schwarz-grüne Regierung hat sich den Erhalt und die Förderung einer modernen Bäderlandschaft in allen Regionen des Landes zum Ziel gesetzt. „Schwimmbäder sind ein beliebter Treffpunkt für alle Generationen. Es ist wichtig, dass wir die notwendige Infrastruktur aufrecht erhalten, die es jedem Kind und jedem Erwachsenen erlaubt, wohnortnah schwimmen gehen zu können“, betont Max Schad.

 

Auch CDU-Bürgermeisterkandidat Tobias Dillmann freut sich über die Finanzspritze aus Wiesbaden: Das Freibad ist ein wichtiger Bestandteil des Freizeitangebotes in unserer Stadt und ein Anziehungspunkt für viele Besucherinnen und Besucher aus Langenselbold und auch aus den Nachbarkommunen. Es ist ein gutes Signal, dass die Stadt Langenselbold vom Land Hessen bei der Instandhaltung des Bades finanziell unterstützt wird.“

Michael Reul ruft zur Teilnahme am MedienKompetenzPreis Hessen auf

Landtagsabgeordneter Michael Reul (CDU) ruft die hessischen Schulklassen, Gruppen aus Freizeit- und Kindereinrichtungen, Vereine, Jugendclus und weitere Jugendinitiiativen zur Teilnahme am diesjährigen MediaSurfer-MedienKompetenzPreis Hessen auf. Wie Reul mitteilit zeichnet die Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien in diesem Jahr Medienprojekte aus, die von Kindern und Jugendlichen im Alter von 8 bis 13 Jahren erarbeitet werden.

Insbesondere medienpädagogische Projekte aus den Bereichen Film/Video, Radio/Audi, Computer/Internet oder Handy/Smartphone/Tablet sind gefragt. Der medienpädagogische Ertrag ist bei der Bewertung relevant. Bewerbungen können noch bis zum 31.12.2019 eingereicht warden.

Nähere Informationen: http://www.lpr-hessen.de/medienkompetenz/mediasurfer-medienkompetenzpreis-hessen

80.000 Euro Landesförderung für den FC Germania Großkrotzenburg

Heiko Kasseckert und Max Schad freuen sich über gute Nachricht aus Wiesbaden

Über einen Zuschuss in Höhe von 80.000 Euro aus dem Förderprogramm „Vereinseigener Sportstättenbau“ des Landes Hessen freut sich der FC Germania Großkrotzenburg. Das Geld soll für die Verlegung des Rasenplatzes verwendet werden. Ein entsprechender Zuwendungsbescheid wurde durch einen Vertreter des Ministeriums des Inneren und für Sport an den Verein übergeben, wie Landtagsabgeordneter Heiko Kasseckert mitteilt.

Gemeinsam mit seinem Landtagskollegen Max Schad, der auch Fraktionsvorsitzender der CDU in der Großkrotzenburger Gemeindevertretung ist, hebt Kasseckert hervor, dass es sich nach dem Landeszuschuss in Höhe von ebenfalls 80.000 Euro an den Turnverein Großkrotzenburg um die zweite große Finanzspritze aus Wiesbaden für die heimischen Vereine in kürzester Zeit handelt.

„Mit der Unterstützung der örtlichen Vereine fördert die Landesregierung die ehrenamtliche Arbeit, die in den Kommunen geleistet wird. Die Sportvereine sind hier Vorreiter und gerade im Bereich der Jugend- und Integrationsarbeit unverzichtbar. Umso wichtiger ist es, dass dieses Engagement nicht nur in Sonntagsreden, sondern auch in Form von finanzieller Hilfen durch die Politik Anerkennung findet“, schreiben Kasseckert und Schad in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Sicherheit im Fokus

CDU-Landtagsabgeordneter Michael Reul und die CDU-Fraktion Bad Orb im Gespräch mit der Polizei
Gemeinsam mit Vertretern der CDU-Fraktion Bad Orb, war der heimische Landtagsabgeordnete Michael Reul (CDU) zu Besuch in der Polizeistation der Kurstadt, um sich hier über die Arbeit der Polizei vor Ort sowie die allgemeine Sicherheitslage zu informieren. „Die Sicherheitsbehörden sehen sich vor stetig verändernden Herausforderungen. Es ist daher wichtig, mit den Beamten vor Ort im Gespräch zu bleiben und sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren, damit auch die Politik hier gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen ergreifen kann, um die Sicherheit der Bevölkerung bestmöglich zu gewährleisten“, erklärte Reul den Grund seines Besuches.

Die Politiker nutzten vor Ort zunächst die Gelegenheit, sich dem seit Ende August dieses Jahres im Amt befindlichen neuen Leiter der Polizeistation, Polizeihauptkommissar Frank Geist, offiziell vorzustellen. Hauptkommissar Geist berichtete den Politikern eingangs allgemein über die Station und die tägliche Arbeit
der Polizei. Gemeinsam mit dem Leiter der Polizeidirektion Main-Kinzig, Jürgen Fehler, diskutierten die Politiker danach verschiedene Aspekte des Themas Sicherheit.

Inhaltlich wurde unter anderem das Thema Wohnungseinbrüche diskutiert, das aufgrund der derzeit wieder früher einsetzenden Dunkelheit gerade besonders aktuell ist. Die Polizisten erklärten, dass man hier Maßnahmen ergreife. Dazu gehörten auch präventive Hinweise an die Bevölkerung, wie diese ihre Wohnungen
vor unerlaubtem Zutritt schützen könnten. Diesbezüglich gebe es auch immer wieder
Informationsveranstaltungen vor Ort, zu denen alle Interessierten eingeladen seien.

Besonders ausführlich wurde zudem die Drogenproblematik diskutiert. Auch wenn es in Bad Orb vereinzelt Fälle in diesem Bereich gebe, stehe Bad Orb doch bei Weitem nicht im Zentrum dieses Problems. Der leider allgemein zunehmende Drogenkonsum müsse dabei als gesellschaftliches Problem anerkannt werden, das auch nur gesellschaftlich gelöst werden könne. Die Polizei selbst unternehme präventiv und
ermittlungstechnisch in diesem Bereich alles ihr Mögliche, sei dabei aber auch auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen.

Ein besonderes Interesse hatte der Landtagsabgeordnete Michael Reul an der Einschätzung der Beamten zum Thema KOMPASS (KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel). Diese Sicherheitsinitiative des Landes Hessen, der auch Bad Orb beigetreten ist, soll die Kommunen unterstützen, individuelle Sicherheitslösungen zu entwickeln und umzusetzen. Nach dem Gespräch zeigte sich Reul überzeugt, dass KOMPASS einen positiven Effekt auf die Sicherheit in den Kommunen habe. „Vorausgesetzt, dass die Städte und Gemeinden hier auch gewillt sind, mit den Sicherheits- und Ordnungsbehörden an einem Strang zu ziehen.“

Zum Abschluss des Gesprächs bedankten sich Reul und Kertel bei den Polizeibeamten für ihre Zeit und ihren fachkundigen Einblick in das Thema Sicherheit und sie wünschten den Beamten für ihr weiteres Wirken alles Gute.

„Es wurde erneut deutlich“, so das Resümee Reuls nach dem Gespräch, „dass wir in Bad Orb und der Region eine sehr hohe Sicherheitslage haben.“ Es gelte nun, schloss sich Michael Kertel dem Fazit Reuls an, insbesondere im präventivem Bereich, zum Beispiel im Rahmen des städtischen Präventionsbeirates oder des Landesprogramms KOMPASS verstärkt aktiv zu werden.

„Es ist sichergestellt, dass nur diejenigen profitieren, die Bedarf haben“

Katja Leikert und Peter Tauber sind zufrieden mit Groko-Kompromiss zur Grundrente

Die Grundrente kommt – darauf haben sich die Spitzen von CDU/CSU und SPD geeinigt. Die heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Katja Leikert und Dr. Peter Tauber zeigen sich zufrieden mit dem nun gefundenen Kompromiss. „Bereits im Koalitionsvertrag hat sich die Groko auf die grundsätzliche Notwendigkeit einer Grundrente verständigt. Das Prinzip dahinter ist so simpel wie einleuchtend: Wer 35 Jahre lang gearbeitet, Kinder großgezogen oder Angehörige gepflegt hat, muss im Alter mehr haben, als jemand, für den das nicht gilt“, schreiben Leikert und Tauber in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Während die SPD die Grundrente – anders als im Koalitionsvertrag festgelegt –  aus parteitaktischen Gründen mit dem Gießkannenprinzip verteilen wollte, habe die Union in zähen Verhandlungen die Einführung einer Einkommensprüfung durchgesetzt. Eingeschlossen seien darin auch Kapitalerträge. „Damit wird sichergestellt, dass auch nur diejenigen profitieren, die wirklich Bedarf haben.“

Der  bürokratische Aufwand sei überschaubar. So soll der Einkommensabgleich automatisiert durch einen elektronischen Datenaustausch zwischen der Rentenversicherung und den Finanzbehörden ermöglicht werden. Den Geringverdienern bleibe der unangenehme Weg zum Sozialamt erspart.

 

„Wenn medial immer nur die wenigen in den Fokus gerückt werden, die unser System ausnutzen, tun wir all denjenigen unrecht, die im Alter wirklich auf die Unterstützung des Staates angewiesen sind – und das, obwohl sie über Jahrzehnte hinweg für einen geringen Lohn jeden Morgen aufgestanden und zur Arbeit gegangen sind. Das ist nicht fair“, betonten Leikert und Tauber.

Von der Grundrente profitieren zwischen 1,2 bis 1,5 Millionen Menschen in Deutschland. In Kraft treten soll das Gesetz im Jahr 2021.

Neben der Grundrente hat sich die Groko auf eine Senkung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung, eine Stärkung der betrieblichen Altersvorsorge sowie einen Beteiligungsfonds für Zukunftstechnologien – insbesondere für die Bereiche Digitalisierung und Klimatechnologie – in Höhe von bis zu 10 Milliarden Euro geeinigt. „Der auf dem Tisch liegende Entwurf zeigt, dass die Groko handlungsfähig ist und Probleme löst, die die Menschen im Land bewegen. Die CDU steht dabei für pragmatische Lösungen und bleibt ein verlässlicher Partner“, so Leikert und Tauber.

Unfallschwerpunkt wird entschärft: Landtagsabgeordneter Schad erleichtert

Einmündungsbereich der K246 in die B45 in Nidderau soll sicherer werden

Nach einer verheerenden Unfallserie mit teils tödlichem Ausgang im Einmündungsbereich der K246 in die B45 in Nidderau soll der Unfallschwerpunkt entschärft werden. Das hat die Unfallkommission des Main-Kinzig-Kreises beschlossen. So soll verhindert werden, dass sich Vergleichbares noch einmal wiederholt. Darüber erleichtert zeigt sich auch der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Max Schad, der mehrfach beim hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen vorstellig geworden war und eindringlich auf den Handlungsbedarf vor Ort hingewiesen hatte.

Neben der Anordnung einer Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h (für den bestehenden auf 70 km/h beschränkten Bereich) mit jeweils einem Zusatzhinweis auf den Unfallschwerpunkt in beiden Fahrtrichtungen wurde nun die Einrichtung eines Geschwindigkeitstrichters durch Anordnung von Tempo 70 km/h ca. 150 m vor der Tempo 50 km/h-Beschilderung in beide Fahrtrichtungen beschlossen. Darüber hinaus sollen in beide Fahrtrichtungen gelbe Blinklichter installiert werden. Die beiden zuerst genannten Maßnahmen sollen innerhalb von zwei Wochen, die Nachrüstung der Blinklichter unverzüglich erfolgen.

Darüber hinaus wurde als längerfristig umzusetzende Maßnahme die Errichtung einer Lichtzeichenanlage im Einmündungsbereich der K 246 in die B 45 in Nidderau beschlossen. Der ebenfalls zur Diskussion stehende Bau eines Kreisels wurde hingegen verworfen.

„Ich bin froh, dass hier nun endlich etwas passiert. Das macht leider keinen der Unfälle aus der Vergangenheit ungeschehen, verhindert aber hoffentlich, dass in diesem Bereich noch mehr Opfer zu beklagen sind“, so Schad.

Weitere Ausflottung der MD-11 bei Lufthansa Cargo ist eine gute Nachricht für die Anwohner rund um den Flughafen

  • MD-11 Frachtmaschinen, die teilweise bereits im laufenden Jahr durch Boeing 777F ersetzt wurden, werden voraussichtlich bis Ende 2020 aus dem Betrieb genommen
  • Neue Maschinen machen weniger Lärm und bieten mehr Kapazität bei geringerem Verbrauch, so dass Zahl der notwendigen Frachtflugbewegungen sinkt

Lufthansa Cargo wird nach eigenen Angaben zwei weitere fabrikneue Frachtflugzeuge des Typs Boeing 777F kaufen. Die Maschinen werden noch im Jahr 2020 vom Hersteller ausgeliefert und in Frankfurt am Main stationiert. Die zehn Frachter des älteren Typs MD-11, die teilweise bereits im laufenden Jahr durch Boeing 777F ersetzt wurden, sollen im Gegenzug bis Ende 2020 aus dem Betrieb genommen werden. Der flughafenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Heiko Kasseckert, erklärte dazu:

„Bereits durch den turnusgemäßen Austausch von älteren Luftfahrzeugen und dem Ersatz durch modernes Fluggerät hat sich in den vergangenen Jahren die Lärmbelastung im Umfeld des Flughafens Frankfurt/Main verringert. Hierzu haben auch die Maßnahmen und Initiativen der Landesregierung, z. B. bei der Ausrüstung des neuen A 320 mit sog. Wirbelgeneratoren unterhalb der Flügel, einen Beitrag geleistet. Zudem stehen Politik und Luftverkehrsseite ständig im Kontakt auf der Suche nach Verbesserungen, insbesondere bei Lärm- und Klimaschutz.

Da ältere Flugzeuge bei der Lärmentwicklung stärker hervorstechen, ist der Flottenaustausch ein wichtiges Ziel. Dies betrifft auch die lauten MD-11, die vor allem im Frachtverkehr eingesetzt und wahrscheinlich von jedem Anwohner im Rhein-Main-Gebiet erkannt werden. Die aktuelle Entscheidung des Lufthansa-Konzerns, die zehn Frachter dieses älteren Typs, die teilweise bereits im laufenden Jahr durch Boeing 777F ersetzt wurden, voraussichtlich bis Ende 2020 aus dem Betrieb zu nehmen, ist daher eine gute Nachricht für die Region. Damit wird die Lärmbelastung insgesamt verringert, da die Maschinen neuen Typs deutlich leiser sind und sich die Reichweite und Frachtkapazität der neuen Maschinen erhöht und daher für die gleiche Frachtleistung zukünftig weniger Flugbewegungen erforderlich werden. Die Boeing 777F ist zudem um rund 20 Prozent effizienter und stößt weniger CO2 aus als die älteren MD-11F. Damit leistet die Flottenmodernisierung auch einen Beitrag zum Klimaschutz.

Die CDU spricht sich klar für den Flughafen Frankfurt aus, wozu auch die Cargo-Leistungen zählen. Aus Frankfurt heraus entsteht die höchste internationale Konnektivität, was wiederum die Wettbewerbsfähigkeit stärkt und den rund 81.000 Menschen aus der Region, die am Flughafen arbeiten, Sicherheit und Perspektive bietet. Andererseits haben die Menschen in der Region ein Anrecht darauf, dass wir alles dafür tun, um die Belastungen des Flughafens so gering wie möglich zu halten. Nur so erreichen wir auch im Umland die nötige Akzeptanz für die weitere Entwicklung des Flughafens.

Wir werden unsere erfolgreiche Flughafenpolitik im Interesse der gesamten Bevölkerung in der Region fortsetzen. Dazu gehört zum einen die Umsetzung der Anfang 2018 durch das Forum Flughafen & Region vorgestellten Überlegungen für neue Flugverfahren unter Berücksichtigung der Interessen vor Ort.

Der Flughafen ist bei allen Herausforderungen ein enormer Standortvorteil für ein exportorientiertes Land wie Hessen und das Rhein-Main-Gebiet. Die Chancen, die darin liegen, müssen wir umsichtig nutzen: Dafür setzen wir uns auch in Zukunft ein“.
Für weitere Informationen oder Fragen:
Heiko Kasseckert
Mitglied des Hessischen Landtags
Wirtschaftspolitischer Sprecher
NEU: Marie-Curie-Straße 1
63457 Hanau
Telefon: +49 6181 99202-90
Telefax: +49 6181 99 202-92
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