Hanau und Erlensee profitieren vom hessischen Investitionsfonds

Mehr als 20 Millionen Euro fließen in Kasseckerts Wahlkreis

Die Städte Hanau und Erlensee dürfen sich über die Zusage des hessischen Finanzministeriums für die Bereitstellung von Darlehen für kommunale Investitionen in Höhe von über 20 Millionen Euro freuen. Dies teilte der zuständige CDU-Landtagsabgeordnete, Heiko Kasseckert, mit. Mit den Darlehen werden Maßnahmen des Main-Kinzig-Kreises für die Grundschule in Erlensee-Langendiebach finanziert. Für die anstehende Komplettsanierung stehen 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Darlehen von rund 16 Millionen Euro erhält die Stadt Hanau. Konkret geht es hierbei um den Neubau einer Grundschule in dem neuen Baugebiet der ehemaligen Pioneer-Kaserne. Darauf entfallen 10,5 Millionen Euro. Ebenfalls werden an der Tümpelgartenschule der zweite Bauabschnitt einer Grundsanierung mit 3 Millionen und der Neubau einer Kindertagesstätte im Wohngebiet New Argonner mit weiteren 2,75 Millionen Euro durch die Bereitstellung der Landesdarlehen unterstützt. Bei den Darlehen handelt es sich um besonders günstige Finanzierungsmöglichkeiten, die ausschließlich den Kommunen zur Verfügung stehen. Kasseckert unterstreicht, dass gerade in der jetzigen Zeit der Corona-Pandemie und zur Bewältigung ihrer Folgen für die Realwirtschaft sehr wichtig sei, dass die öffentliche Hand weiter investiert und damit auch Arbeitsplätze der heimischen Unternehmen sichert. Die Bauwirtschaft ist bisher nahezu unbeschadet durch die Krise gekommen. Damit das so bleibt, wollen wir auch weitere Investitionen in Gang setzen.

Vor diesem Hintergrund hat sich die Landesregierung außerdem entschieden, zur Bewältigung der Corona-Krise die nicht abgerufenen Mittel des Kommunalinvestitionsprogramms KIP und „KIP macht Schule“ pauschal auszuzahlen. Damit stellt das Land den antragsberechtigten Kommunen zusätzliche Liquidität zur Verfügung. Konkret bedeutet das für die Stadt Hanau eine weitere Zahlung in Höhe von 3,76 Millionen Euro. Verbunden hiermit ist außerdem der Abbau von bürokratischem Aufwand, sodass die Bediensteten in den kommunalen Verwaltungen weiter entlastet werden und ihre Kapazitäten für momentan dringendere Aufgaben zur Bewältigung der Corona-Pandemie einsetzen können, so Kasseckert.