Delegation der CDU Main-Kinzig besucht Erweiterungsbau am Standort Gelnhausen

Die Corona-Pandemie hat auch die Main-Kinzig-Kliniken vor völlig neue Herausforderungen gestellt – die man aber insgesamt gut gemeistert habe, wie Geschäftsführer Dieter Bartsch im Gespräch mit der Kreisvorsitzenden der CDU Main-Kinzig, Dr. Katja Leikert, und Johannes Wiegelmann (stellvertretender Kreisvorsitzender) erläuterte. Bei einem Rundgang durch den neuen Erweiterungsbau informierten sich die CDU-Politiker über die aktuelle Situation und die weiteren geplanten baulichen Maßnahmen, die in den kommenden Monaten am Standort Gelnhausen umgesetzt werden sollen.

Dem Team der Main-Kinzig-Kliniken sei es nach Ausbruch des Corona-Virus innerhalb kürzester Zeit gelungen, ein für die Patienten sicheres Umfeld zu schaffen und die täglichen Abläufe der neuen Situation entsprechend umzustellen, so Bartsch. Er hob hervor, dass Patienten keine Angst vor einer erhöhten Ansteckungsgefahr bei einem Aufenthalt in den Main-Kinzig-Kliniken haben müssten. Man habe alle erdenklichen Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, um die Patienten und das Personal bestmöglich zu schützen.

Nachdem zu Beginn der Pandemie viele einen Krankenhausaufenthalt gemieden hätten, liege die Auslastung im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit aktuell bei ungefähr 90 Prozent. Die restlichen zehn Prozent seien u.a. auf organisatorische Neuordnungen (Hygiene-/Abstandsbestimmungen/ reduzierte Zimmerbelegung), aber auch auf die aktuell schwächere Infektionslage  insgesamt zurückzuführen – schließlich schützen Mund-/Nasenschutz und reduzierte Kontakte auch vor anderen Krankheiten.

Nicht nur organisatorisch, auch baulich hat sich an den Main-Kinzig-Kliniken in den vergangenen Monaten einiges getan. In den Erweiterungsbau am Standort Gelnhausen wurden insgesamt rund 40 Millionen Euro investiert. Herzstück des neuen Komplexes ist die Notaufnahme. Mehr Untersuchungsräume ermöglichen nun eine räumliche Trennung zwischen Notfällen und geplanten Patienten. Anfang 2021 soll die erweiterte Intensivstation mit dann insgesamt 29 Betten in Betrieb genommen werden; hinzu kommen das Obergeschoss mit dringend benötigten Arzt- und Besprechungszimmern sowie zwei neue Stationen mit je 30 Betten. Das gesamte Gebäude ist lichtdurchflutet und strahlt eine helle und freundliche Atmosphäre aus.

Katja Leikert und Johannes Wiegelmann nutzten die Gelegenheit, um sich bei Dieter Bartsch, stellvertretend für das gesamte Team der Main-Kinzig-Kliniken, für den großen Einsatz in den vergangenen Monaten zu bedanken. In der Krise habe sich die hohe Qualität des Gesundheitsstandorts Deutschland bewiesen. Engagiertes und hochprofessionelles Personal wie an den Main-Kinzig-Kliniken sei dafür unerlässlich.