Schulleiter Harald Klose startet in der Corona-Krise unter ganz besonderen Vorzeichen

Max Schad stattet neuem Leiter der Bertha-von-Suttner-Schule Antrittsbesuch ab

Seit Ende April ist Harald Klose neuer Leiter der Bertha-von-Suttner-Schule in Nidderau. Der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Max Schad stattete ihm und seiner Stellvertreterin Bärbel Nocke-Olliger nun einen „Antrittsbesuch“ ab.

Harald Klose verfügt über langjährige Berufs- und Führungserfahrung; zuletzt war der 53-jährige Pädagoge kommissarischer Leiter der Tümpelgartenschule in Hanau. Sein Wechsel an die Bertha-von-Suttner-Schule erfolgte nun mitten in der Corona-Krise und damit unter ganz besonderen Umständen.

An der Nidderauer Gesamtschule blickt man dennoch optimistisch in die Zukunft und versuche, den neuen Herausforderungen positive Seiten abzugewinnen, berichteten Klose und Nocke-Olliger im Gespräch mit Max Schad.

Dem digitalen Lernen jedenfalls habe die Krise einen enormen Schub nach vorne verliehen. Diese Entwicklung, die sich angesichts von Corona beschleunigt habe, wolle man nun nutzen, um auch das digitale Profil der „Bertha“ zu stärken. Wie Klose hervorhob, habe das gesamte Team in den vergangenen Monaten an einem Strang gezogen und großes Engagement an den Tag gelegt. Natürlich sei es angesichts der notwendigen Abstands- und Hygieneregelungen nicht einfacher geworden, den Schulalltag zu planen, dennoch habe man auch diese Herausforderung als Team bestanden.

Max Schad bedankte sich für die Einblicke in den Schulalltag zu Corona-Zeiten. „Es ist schön zu sehen, mit wieviel Tatkraft und Teamgeist die Situation an der Bertha-von-Suttner-Schule gemeistert wurde. Nur gemeinsam kommen wir hier voran. Im Schulbereich braucht es dafür engagierte Lehrkräfte, die sich neuen Lernformen nicht verschließen. Unsere Aufgabe als Politik ist es, die passenden Rahmenbedingungen zu schaffen, die das digitale Unterrichten und Lernen von Zuhause für Lehrer wie Schüler erleichtern. Bund und Land arbeiten hierfür Hand in Hand; so wird der hessische Anteil aus dem Bundesprogramm für die Anschaffung von mobilen Endgeräten für Schülerinnen und Schüler, deren Familien sich kein eigenes Tablet leisten können, seitens des Landes noch einmal erheblich  – von 37,2 Millionen Euro auf dann 50 Millionen Euro – aufgestockt. Die Bundesmittel aus dem Digitalpakt Schule haben wir bereits im vergangenen Jahr von 372 Millionen Euro auf 500 Millionen Euro erhöht. Darüber hinaus unterstützt das Land die Schulen bei der Weiterentwicklung von Medienbildungskonzepten, investiert in die IT-Ausstattung sowie in die Verbesserung der Infrastruktur und organisiert die Fortbildung der Lehrkräfte.“