Wechsel an der Spitze der Senioren Union Main-Kinzig

Mitglieder wählen Gerhard Reitz einstimmig zum neuen Kreisvorsitzenden

Im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Senioren Union Main-Kinzig stand eine Zäsur. Peter Mosler hatte im Vorfeld angekündigt, nach sechs Jahren an der Spitze des Verbandes im 80. Lebensjahr nicht erneut für den Kreisvorsitz zu kandidieren. Zu seinem Nachfolger wählten die anwesenden Mitglieder einstimmig den Langenselbolder Gerhard Reitz. Unterstützt wird er künftig von seinen Stellvertretern Klaus Knapp (Nidderau), Helmut Kuhn (Hanau) und Peter Mosler (Rodenbach). Zur neuen Schriftführerin wurde Angela Kriegsmann aus Nidderau gewählt, Schatzmeister bleibt weiterhin der Neuberger Adolf Lyncker. Um der Mitgliederwerbung einen größeren Stellenwert zu verleihen, entschieden sich die Mitglieder erstmals einen Mitgliederbeauftragten einzusetzen. Die Funktion wird nun Reinhold Kriegsmann aus Nidderau wahrnehmen. Vervollständigt wird der Vorstand durch die Beisitzer Frank Jacob (Bad Soden-Salmünster), Ingrid Pillmann (Hanau), Hans-Dieter Prangenberg (Rodenbach), Karl Richard Rütten (Langenselbold), Dr. Gerhard Schier (Bad Soden-Salmünster) und Helmut Weider (Nidderau).

Zuvor nutzte der scheidende Kreisvorsitzende Mosler noch einmal die Gelegenheit, auf die vergangenen Jahre zurückzublicken. Es sei trotz eines Mitgliederrückgangs stets gelungen, neue Mitglieder für die Senioren Union zu gewinnen. Besonders erfreulich sei der Zugewinn in Nidderau. „Dort hat es der Verband geschafft, seine Mitgliederzahl zu verdoppeln. Aufgabe des neuen Vorstandes wird es nun unter anderem, diesen Trend auch auf andere Stadt- und Gemeindeverbände zu übertragen“, so Mosler. Zum Abschluss seines Rechenschaftsberichtes rief er die anwesenden Mitglieder dazu auf, sich weiter aktiv einzubringen und auch vor Diskussionen innerhalb der eigenen Partei nicht zurückzuschrecken. Zum politischen Diskurs gehöre es, auch einmal anderer Meinung zu sein.

Auch der CDU-Landtagsabgeordnete Max Schad dankte Mosler für seine unermüdliche Arbeit in den letzten Jahren. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit der Senioren Union und hob insbesondere den tatkräftigen Einsatz vieler Mitglieder im zurückliegenden Landtagswahlkampf hervor.  „Wir können als CDU Main-Kinzig glücklich darüber sein, eine so starke Senioren Union im Boot zu haben. Es braucht auch junge Menschen in der Politik, auf die Älteren können wir insbesondere aufgrund ihrer Lebenserfahrung und Verlässlichkeit aber genauso wenig verzichten“, betont Schad. Aus seiner eigenen Arbeit wisse er, wie wichtig es sei, auch einmal auf die Ratschläge, Erfahrungen und die ausgleichende Wirkung der älteren Generation zurückgreifen zu können. Die Senioren Union habe er zudem immer als inhaltlich klar und gefestigt wahrgenommen. Gerade auch in polarisierenden Debatten wie beispielsweise zur Rentenpolitik sei es immer gemeinsam gelungen, Jung und Alt nicht gegeneinander auszuspielen, sondern stattdessen sachlich über Lösungswege zu diskutieren. Dem neuen Vorstand unter der Führung von Gerhard Reitz wünschte er für seine Arbeit viel Erfolg.