Flächendeckende Versorgung: CDU Main-Kinzig will 100 neue E-Ladesäulen bis Ende 2021

Finanzierung soll über Landes- und Bundesmittel sowie über den Kreishaushalt erfolgen

Die CDU Main-Kinzig will die Energiewende vor Ort ganz konkret vorantreiben. Dazu gehört auch der Ausbau der E-Mobilität als ein wichtiges Puzzleteil. In Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden sollen daher 100 neue Ladesäulen bis Ende 2021 im Main-Kinzig-Kreis errichtet werden. Die Finanzierung soll über entsprechende Bundes- und Landesförderprogramme des Landes Hessen angestoßen werden; geht es nach dem Willen der Christdemokraten, sollen darüber hinaus auch im Kreishaushalt entsprechende Fördermittel eingestellt werden.

 „Das Thema Mobilität steht in einer Pendlerregion wie der unseren auf der politischen Agenda ganz oben. Gleichzeitig können wir den CO2-Ausstoß mit Blick auf den Klimaschutz nicht immer weiter nach oben schrauben. Neben einem funktionierenden ÖPNV werden daher in den kommenden Jahren Alternativen zum klassischen Verbrennungsmotor eine entscheidende Rolle spielen“, erläutert die CDU-Kreisvorsitzende Dr. Katja Leikert die Position ihrer Partei.

 Voraussetzung für mehr Akzeptanz in der Bevölkerung und eine Inanspruchnahme entsprechender Angebote sei aber eine flächendeckende Versorgung mit Ladepunkten – „daran hapert es derzeit leider noch“, so Leikert. Während viele Unternehmen im Kreisgebiet an der Entwicklung und Umsetzung von Angeboten rund um das Thema Elektromobilität beteiligt seien, gebe es bislang in der Fläche leider nur vereinzelt öffentlich zugänglich Ladesäulen. Das soll sich nach dem Willen der CDU ändern.

 Auch die heimischen Landtagsabgeordneten Max Schad und Heiko Kasseckert sowie Leikerts Bundestagskollege Dr. Peter Tauber und der Kreisbeigeordnete Winfried Ottmann wollen den Verkehr in der Region umweltfreundlicher gestalten. „Wichtig ist, dass alle politischen Ebenen – vom Kreis, über das Land bis hin zum Bund – zusammenarbeiten, damit wir den Kreis hier gemeinsam voranbringen“, betont Leikert.