Unfallserie entlang der Ortsumgehung Nidderau: „Können nicht länger tatenlos zusehen“

CDU-Landtagsabgeordneter Max Schad nimmt Kontakt zu Verkehrsminister Al Wazir auf

Die Unfallserie entlang der Ortsumgehung Nidderau (B 45/B 521) reißt nicht ab. Seit der Eröffnung der Strecke gab es dort 18 – teils sehr schwere – Unfälle. Die Nidderauer Politik hat in der Vergangenheit nichts unversucht gelassen, um die Situation zu entschärfen. Forderungen nach einer Ampelanlage oder dem Bau eines Kreisels wurden bislang seitens Hessen Mobil aber nicht umgesetzt. Auch der Bau einer fest installierten Blitzeranlage, wie die Verkehrskommission des Main-Kinzig-Kreises angeregt hatte, wurde noch nicht in Angriff genommen, da die Übernahme der Kosten bislang nicht geklärt ist.

In enger Absprache mit der CDU Nidderau hat der heimische Landtagsabgeordnete Max Schad nun noch einmal seiner Anfrage an die Landesregierung Nachdruck verliehen und das Hessische Verkehrsministerium aufgefordert, schnellstmöglich aktiv zu werden. Unter anderem habe er die letzte Plenarsitzung des Hessischen Landtags genutzt, um den zuständigen Vertreter der Landesregierung auf die Situation vor Ort aufmerksam zu machen. Bereits Ende September und dann noch einmal Mitte Oktober hatte Schad in einem Schreiben an das Verkehrsministerium auf die besorgniserregende Unfallstatistik und den Handlungsbedarf hingewiesen. In seiner erneuten Anfrage will er nun wissen, was seitens des Landes geplant ist, um den Unfallschwerpunkt schnellstmöglich und vor allen Dingen nachhaltig zu entschärfen. „Ich unterstütze die Politik in Nidderau bei ihrem Ansinnen nach einer sicheren Lösung der Verkehrssituation. So wie es jetzt ist, kann es jedenfalls nicht bleiben“, so Schad.